Fürths Befreiungsschlag: 2:1 gegen Bielefeld hält Abstiegsangst in Schach
Lara BauerFürths Befreiungsschlag: 2:1 gegen Bielefeld hält Abstiegsangst in Schach
SpVgg Greuther Fürth sichert sich wichtigen 2:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld in der 2. Bundesliga
Der Erfolg markiert den ersten Heimsieg von Cheftrainer Heiko Vogel seit seinem Amtsantritt im Dezember. Angesichts der drohenden Abstiegsgefahr kommt der Dreier für die kämpfende Mannschaft wie ein Befreiungsschlag.
Mannschaftskapitän Branimir Hrgota brachte die Fürther früh in Führung. Bielefeld konterte durch den Ausgleichstreffer von Robin Knoche und hielt die Gastgeber damit unter Druck. Zur Halbzeit reagierte Vogel mit einer taktischen Änderung und brachte Noel Futkeu ins Spiel.
Die Einwechslung von Futkeu sollte sich als entscheidend erweisen: Er bereitete das Siegtor von Dennis Srbeny vor. Trotz 54 Gegentoren in 23 Ligaspielen blieb die Abwehr der Fürther in der Schlussphase stabil. Der Sieg katapultierte das Team auf Platz 17, doch sie verbleiben mit einer Tordifferenz von -20 in der Abstiegszone.
Nächste Woche erwartet die Mannschaft eine schwere Prüfung, wenn sie den aufstiegsambitionierten FC Schalke 04 empfängt. Mit noch elf ausstehenden Spielen muss das Team weiterhin Punkte sammeln, um den Abstieg in die dritte Liga zu vermeiden. Während die Offensive überzeugt, bleibt die defensive Schwäche ein ernsthaftes Risiko.
Der Erfolg hält die Abstiegshoffnungen der Fürther am Leben, doch der Vorsprung auf die Nicht-Abstiegsplätze ist minimal. 1. FC Magdeburg und SC Preußen Münster liegen knapp über ihnen und kämpfen ebenfalls um den Klassenerhalt. Jedes der verbleibenden Spiele wird über das Schicksal der Fürther in dieser Saison entscheiden.






