28 February 2026, 00:01

Garmisch-Partenkirchen ehrt Laura Dahlmeier mit neuem Kurpark-Namen

Ein Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs steht in einem Park, geschmückt mit einem Kranz und umgeben von Grün, mit Gebäuden im Hintergrund.

Erinnerung an Laura Dahlmeier - Garmisch benennt Park um - Garmisch-Partenkirchen ehrt Laura Dahlmeier mit neuem Kurpark-Namen

Garmisch-Partenkirchen benennt Kurpark in Erinnerung an Laura Dahlmeier um

Der Kurpark Partenkirchen in Garmisch-Partenkirchen trägt nun den Namen der zweifachen Olympischen Biathlon-Championin Laura Dahlmeier, die im vergangenen Jahr bei einem Bergunfall ums Leben kam. Bei der feierlichen Umbenennung, an der Hunderte teilnahmen, verwandelte sich der Park in einen Ort der stillen Einkehr – erleuchtet von Kerzen und gesäumt von schneebedeckten Wegen.

Laura Dahlmeier, siebenfache Weltmeisterin im Biathlon, starb am 28. Juli 2025 beim Besteigen des Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge. Ihr Tod mit nur 31 Jahren erschütterte die Wintersportwelt und löste eine Welle der Bestürzung und Ehrungen durch Athleten und Funktionäre aus.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo würdigte das deutsche Team ihr Andenken mit einer zurückhaltenden Gedenkfeier im German House. In ihrer Heimatstadt fiel die Entscheidung, den Park umzubenennen, bewusst zugunsten eines natürlichen Ortes – statt eines Stadions –, der ihrer Liebe zur Stille und Natur entsprach.

An der Umbenennungszeremonie nahmen Freunde, Familie und lokale Sportvereine teil. Eine Loipe im Park wurde mit Kerzen und Schnee beleuchtet und bildete so einen leuchtenden Pfad in der Dunkelheit. Michael Maurer, Präsident des Ski-Clubs, erinnerte in seiner Rede an ihre Erfolge und die Lücke, die sie hinterlassen hat. Bereits vor der Veranstaltung zierten ein Foto und eine Gedenktafel den Park.

Andreas Dahlmeier, ihr Vater, sagte, die Umbenennung werde ihr Andenken lebendig halten. Ihre Mutter, Susi Dahlmeier, nannte die Geste "wunderschön und ehrenvoll". Bürgermeisterin Elisabeth Koch beschrieb den Park als einen Ort der Verbundenheit und stillen Dankbarkeit.

Der Park steht nun als dauerhaftes Denkmal für Laura Dahlmeiers Vermächtnis – eine Verbindung von Natur und Erinnerung. Ihre Familie, die Stadt und die Sportgemeinschaft haben dafür gesorgt, dass ihr Geist an einem Ort weiterlebt, den sie geliebt hätte: offen, friedvoll und umgeben von der Schönheit der Natur.

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