02 May 2026, 12:03

Geflüchtete erleben in Neuwied ihr erstes Eishockeyspiel dank lokaler Initiative

Eishockeyspiel in einer großen Halle mit Spielern auf dem Eis, einem Tor, Zuschauern in den Rängen, Deckenbeleuchtung und Bildschirm sowie Bannern darüber.

Geflüchtete erleben in Neuwied ihr erstes Eishockeyspiel dank lokaler Initiative

Eine Gruppe Geflüchteter hat kürzlich in Neuwied ihr erstes Eishockeyspiel besucht – ermöglicht durch eine lokale Initiative. Der Neuwieder Eishockey-Club, besser bekannt als The Bears, begrüßte sechs neue Fans, indem er ihnen Freikarten für ein Heimspiel zur Verfügung stellte. Der Besuch war Teil umfassender Bemühungen, Geflüchteten das Ankommen in der Gemeinschaft zu erleichtern.

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Die Geflüchteten trafen mit Willi Luttenberger im Stadion ein, Vorstandsmitglied des Beirats für Integration und Migration. Er hatte den Besuch organisiert und betonte, wie wichtig weitere solche Veranstaltungen für die Integration von Geflüchteten seien. Luttenberger ist überzeugt, dass solche Erlebnisse Neuankömmlingen helfen, sich mit der lokalen Kultur und den Menschen vor Ort zu verbinden.

Während des Spiels begrüßte Neuwieds Bürgermeister Peter Jung die Gruppe persönlich. Als langjähriger Fan der Bears zeigte er damit nicht nur seine Verbundenheit mit dem Verein, sondern auch seine Unterstützung für die Integrationsarbeit des Beirats. Der Rat hat deutlich gemacht, dass die Schaffung von Teilhabemöglichkeiten für Geflüchtete weiterhin Priorität hat.

Die Geste des Clubs reiht sich in die laufenden Bemühungen der lokalen Behörden ein, Inklusion zu fördern. Kostenlose Eintritte und Gemeinschaftsveranstaltungen sind nur einige der Wege, auf denen Neuwied Geflüchtete ermutigt, am örtlichen Leben teilzuhaben.

Der Besuch gab den Geflüchteten die Gelegenheit, eine neue Sportart kennenzulernen und gleichzeitig Kontakte zu Mitgliedern der Gemeinschaft zu knüpfen. Da Rat und lokale Gruppen weitere Initiativen planen, könnten ähnliche Veranstaltungen künftig häufiger stattfinden. Ziel ist es, die Verbindungen zwischen Geflüchteten und Neuwieder Bürgerinnen und Bürgern zu stärken.

Quelle