11 February 2026, 18:04

Geschwisterpower bei Olympia: Wie deutsche Familien Peking 2022 prägten

Eine Familie von vier Personen posiert auf einem Eisplatz, wobei die Person vorne einen Hockey-Schläger hält und eine schwarze Jacke trägt, und die beiden Kinder hinten purple Jacken und schwarze Helme tragen, mit einem schneebedeckten Hintergrund, der Bäume, Pfosten, einen Zaun, ein Gebäude und einen klaren Himmel zeigt.

Geschwister bei den Olympischen Spielen - Geschwisterpower bei Olympia: Wie deutsche Familien Peking 2022 prägten

Die Winterspiele 2022 in Peking sahen mehrere Geschwisterpaare im deutschen Team – in verschiedenen Sportarten

Von Bobfahren bis Langlauf: Bei den Olympischen Winterspielen in Peking traten mehrere Geschwister für Deutschland an und brachten nicht nur Teamgeist, sondern auch familiäre Verbundenheit in die Wettbewerbe ein. Manche standen sich sogar als Konkurrenten gegenüber, da sie unterschiedliche Nationen vertraten.

Zu den herausragenden Geschwisterduos zählten die Langläuferin Coletta Rydzek (28) und ihr Bruder Johannes (34), der in der Nordischen Kombination an den Start ging. Beide waren in Peking am Start, wobei Johannes in seinem ersten Wettbewerb den achten Platz belegte. Nach Colettas enttäuschendem Sprint-Ergebnis war er an ihrer Seite, um sie zu trösten. Die beiden analysieren regelmäßig gegenseitig ihre Rennen und geben sich Feedback, um die Leistung zu steigern.

Im Bobsport bildeten die Brüder Adam (24) und Issam Ammour (32) Teil des deutschen Teams. Während Issam als Pilot fungierte, übernahm Adam die Rolle des Anschiebers. Ihre Abstimmung war entscheidend in einer Sportart, in der Präzision und Vertrauen alles sind.

Ein weiteres Geschwisterpaar, die Snowboarder Christoph (25) und Florian Lechner (20), trat in der Halfpipe an – allerdings für unterschiedliche Länder. Christoph startete für Deutschland, sein Bruder Florian für Österreich. Trotz der Rivalität betonte Christoph, wie stolz er auf die Erfolge seines Bruders sei: Eine Medaille für einen von beiden wäre ein Traum.

Die Eishockey-Zwillinge Lilli und Luisa Welcke (23) halfen der deutschen Nationalmannschaft unterdessen, ins Viertelfinale einzuziehen. Ihre perfekte Abstimmung auf dem Eis zeigte, wie Geschwisterpartnerschaften die Teamleistung stärken können.

Das deutsche Olympiateam in Peking demonstrierte, wie Geschwister in verschiedenen Disziplinen Spitzenleistungen erbringen. Ob sie sich nach Rückschlägen gegenseitig aufbauten oder für verfeindete Nationen antraten – diese Paare gaben den Spielen eine persönliche Note. Ihre Auftritte bleiben als Teil einer Winterolympiade in Erinnerung, bei der familiäre Bindungen eine besondere Rolle spielten.