Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim einigt sich im Davidstern-Skandal auf 70.000 Euro
Gil Ofarim hat den Rechtsstreit um den Davidstern-Skandal von 2021 in einem Leipziger Hotel durch einen Vergleich beigelegt. Das Verfahren, in dem ursprünglich 85.000 Euro Schadensersatz gefordert wurden, endete mit einer Einigung über 70.000 Euro – inklusive Kosten und Entschädigung. Der Musiker unterliegt nun strengen Vertraulichkeitsauflagen, während er an 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' teilnimmt.
Der Skandal begann 2021, als Ofarim einem Hotelmitarbeiter Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, eine Davidstern-Halskette abzulegen. Der Mitarbeiter, Phillip L., reichte später Klage ein und verlangte 85.000 Euro Schadensersatz. Noch vor Prozessbeginn einigten sich beide Parteien auf einen Vergleich in Höhe von 70.000 Euro, der Anwaltskosten sowie eine direkte Zahlung von 20.000 Euro an den betroffenen Mitarbeiter deckt.
Ofarims Anwaltsteam hat im Rahmen der Vereinbarung eine Schweigepflicht verhängt. Alexander Stevens, einer seiner Anwälte, bestätigte eine 'gentleman's agreement' sowie eine Unterlassungserklärung, die dem Sänger verbieten, den Fall öffentlich zu kommentieren. Stevens bezeichnete die juristischen Details als 'unglaublich komplex' für Laien.
Trotz der finanziellen Belastung könnte Ofarim die 70.000 Euro durch seine Teilnahme an 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' ausgleichen. Sollte er die Show gewinnen, würden seine Einnahmen die Kosten voraussichtlich decken. Seine Anwälte haben ihm jedoch dringend geraten, während der Dreharbeiten Stillschweigen zu bewahren.
Der Vergleich beendet ein umstrittenes Kapitel für Ofarim, doch die Vertraulichkeitsklauseln bleiben bestehen. Seine Einnahmen aus der Dschungelshow könnten die Prozesskosten ausgleichen – vorausgesetzt, er hält sich an die Vereinbarung. Zudem bleibt eine Zahlung von 20.000 Euro an den Hotelmitarbeiter, der im Mittelpunkt des Streits stand.