19 April 2026, 02:02

Gleitschirmpilotin nach Absturz bei Leupolz schwer verletzt – Ermittlungen laufen

Hubschrauber über Wasser mit einer Person darunter, als Rettungshubschrauber gekennzeichnet, vor einem Himmel.

Gleitschirmpilotin nach Absturz bei Leupolz schwer verletzt – Ermittlungen laufen

Schwerverletzte Gleitschirmpilotin nach Absturz bei Leupolz

Am Dienstagnachmittag verunglückte eine 20-jährige Segelflugpilotin bei Leupolz schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr während eines Überlandflugs, der vom Flugplatz Kißlegg aus gestartet war. Nach dem Absturz wurde die Verletzte mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die Pilotin war am Morgen vom Segelfluggelände Kißlegg aufgebrochen. Im Flug geriet sie in Schwierigkeiten, als thermische Aufwinde ihr die sichere Rückkehr zum Flugplatz für eine Landung unmöglich machten. Bei dem Versuch einer Außenlandung schätzte sie ihre Geschwindigkeit falsch ein, woraufhin das Segelflugzeug abstürzte.

Die Maschine erlitt erheblichen Schaden – der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro beziffert. Trotz der Wucht des Aufpralls konnte sich die Pilotin eigenständig aus dem Cockpit befreien. Ein Rettungshubschrauber traf kurz darauf am Unfallort ein und brachte sie in eine nahegelegene Klinik.

Behörden, darunter die örtliche Polizei und Ermittler der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), untersuchen derzeit die Absturzstelle. Ihre Erkenntnisse sollen die genaue Ursache des Unfalls klären. Die Pilotin befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Umstände, die zu der Fehleinschätzung von Geschwindigkeit und Thermik führten. Das beschädigte Segelflugzeug muss vor einer Rückkehr in den Dienst umfangreich repariert werden.

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