Grenzpolizei deckt Aufenthaltsverstöße bei zwei Chinesen auf der B21 auf
Lara BauerGrenzpolizei deckt Aufenthaltsverstöße bei zwei Chinesen auf der B21 auf
Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Bundesstraße 21 sind Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht bei zwei chinesischen Staatsbürgern aufgedeckt worden. Beide Personen wurden von der Polizei angehalten und später nach Österreich zurückgewiesen, nachdem schwerwiegende Unregelmäßigkeiten festgestellt worden waren.
Der Vorfall ereignete sich, als Beamte in der Nähe von Freilassing ein Fahrzeug kontrollierten. Der 50-jährige Fahrer präsentierte einen gefälschten internationalen nigrianischen Führerschein. Bei weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass der 52-jährige Beifahrer des Versuchs einer illegalen Einreise und eines Visabetrugs verdächtigt wurde.
Beide Männer wurden zur Vernehmung auf das Polizeirevier Freilassing gebracht. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und Beihilfe zur versuchten illegalen Einreise eingeleitet. Der Beifahrer steht im Verdacht, Visabetrug begangen und die Grenze unerlaubt überschritten zu haben.
In der Folge mussten beide eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Zudem erhielten sie ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland, bevor sie nach Österreich zurückgebracht wurden.
Der Fall unterstreicht die anhaltend strengen Kontrollen an den deutschen Grenzen. Beide Männer müssen nun mit langfristigen Einreisebeschränkungen rechnen. Die hinterlegten Sicherheitsleistungen werden bis zum Abschluss weiterer rechtlicher Schritte einbehalten.






