Greuther Fürth feiert ersten Sieg seit November gegen Arminia Bielefeld
Lara BauerErste Lebenszeichen im Abstiegskampf: 2:1 gegen Bielefeld - Greuther Fürth feiert ersten Sieg seit November gegen Arminia Bielefeld
SpVgg Greuther Fürth sichert wichtigen 2:1-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld in der 2. Bundesliga
Mit einem dringend benötigten 2:1 (1:1) gegen Arminia Bielefeld hat die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Sportpark Ronhof ihren ersten Sieg seit Anfang November gefeiert. Vor 10.990 Zuschauern gelang der lang ersehnte Dreier, doch auch nach dem 23. Spieltag bleibt das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Kapitän Branimir Hrgota brachte die Fürther früh in Führung: Bereits in der 4. Minute traf der Stürmer zur 1:0-Führung. Arminia Bielefeld glich jedoch durch Robin Knoche (19.) aus. Trotz zweier Siege in Folge in den vergangenen Spielen vermochten es die Gäste nicht, ihre gute Form in die Partie zu tragen.
Die Entscheidung fiel schließlich in der 53. Minute, als Dennis Srbeny den 2:1-Endstand besiegelte. Der Erfolg kommt in einer Saison, in der die Defensive unter Trainer Heiko Vogel mit 54 Gegentoren große Schwächen zeigt. Im Angriff gibt es hingegen Lichtblicke: 34 Tore in dieser Spielzeit sprechen für offensive Qualitäten.
Fürths Abwehrleistungen bleiben widersprüchlich: Einerseits hielt man im Januar gegen Eintracht Braunschweig mit zehn Mann ein 0:0, bewies also Moral. Andererseits offenbarten Niederlagen wie das 0:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern am 22. Spieltag strukturelle Probleme. In Zweikampfstatistiken belegt das Team mit 2.311 gewonnenen Duellen Rang 11 – ein mittelmäßiger Wert für einen Abstiegskandidaten.
Dank der drei Punkte klettert Greuther Fürth auf Platz 17, bleibt aber in der Abstiegszone. Nun gilt es, an diesen Erfolg anzuknüpfen und die defensiven Lücken zu schließen. Die gemischte Form der Mannschaft – kompakt in der Abwehr, aber anfällig für Konzentrationsfehler – wird in den kommenden Partien entscheidend sein.