Großrazzia in Deggendorf: Behörden decken Verstöße im Nachtleben auf
Elias FrankeGroßrazzia in Deggendorf: Behörden decken Verstöße im Nachtleben auf
Großrazzia im Deggendorfer Nachtleben deckt zahlreiche Verstöße auf
Bei einer groß angelegten Kontrolle im Gastronomie- und Nachtlebenbereich von Deggendorf sind am Wochenende vor dem 18. März 2026 zahlreiche Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden. Behörden prüften Betrieben die Einhaltung von Mindestlohnvorschriften, Arbeitserlaubnissen und Ausweispflichten. An der Aktion beteiligten sich über 50 Prüfer aus verschiedenen Behörden.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Plattling leitete die Kontrollen und arbeitete dabei mit der Polizei Deggendorf, dem Landratsamt und der Stadtverwaltung zusammen. Im Fokus stand die Durchsetzung des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, insbesondere die Pflicht von Beschäftigten, Ausweisdokumente mitzuführen und vorzuzeigen.
Die Beamten überprüften zudem, ob die Arbeitnehmer über gültige Arbeitserlaubnisse oder Visa verfügten. Sie befragten 30 Mitarbeiter und kontrollierten die Einhaltung des Mindestlohns sowie die Meldepflichten der Arbeitgeber. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt, die nun weitere Ermittlungen nach sich ziehen.
Die Aktion ist Teil der laufenden behördenübergreifenden Bemühungen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Das Hauptzollamt Landshut hat zudem drei Zoll-Berufsinformationstage für 2026 angekündigt: am 25. April in Plattling, am 9. Mai in Passau und am 12. September in Altdorf.
Die Kontrollen förderten Verstöße gegen Lohnvorschriften, Arbeitserlaubnisse und Ausweispflichten zutage. Die Behörden werden nun auf Grundlage der Erkenntnisse weitere Schritte einleiten. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Anstrengungen, um die Rechtmäßigkeit in der Gastronomie- und Nachtlebensbranche sicherzustellen.






