11 February 2026, 02:04

Großrazzia in der Oberpfalz: Zehn Verdächtige nach Drogenermittlungen festgenommen

Eine Vielfalt von Drogen auf einem Boden verstreut.

Zehn Verdächtige bei Schlag gegen Drogenszene festgenommen - Großrazzia in der Oberpfalz: Zehn Verdächtige nach Drogenermittlungen festgenommen

Großrazzia gegen Drogenhandel in der Oberpfalz: Zehn Festnahmen

Bei einer groß angelegten Operation gegen den Drogenhandel in der bayerischen Oberpfalz sind zehn Personen festgenommen worden. Lokale Polizeibeamte und die Staatsanwaltschaft hatten monatelang ermittelt, um ein Netzwerk zu zerschlagen, das mit Methamphetamin und Cannabis handelte. Die jüngsten Razzien fanden am 3. Februar 2026 statt, an denen rund 60 Einsatzkräfte beteiligt waren.

Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Verdachtsfall im November 2025, als zwei Personen bei einem mutmaßlichen Drogengeschäft vorläufig festgenommen wurden. Damals wurde auch ein 60-jähriger Mann festgesetzt; in seinem Besitz fanden die Beamten synthetische Drogen, Haschisch sowie Utensilien für den Drogenhandel.

In den folgenden Monaten sammelten die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg und der Staatsanwaltschaft Amberg Beweismaterial. Über das Amtsgericht Amberg wurden Haftbefehle und Untersuchungshaftanordnungen erwirkt, unterstützt von regionalen Polizeieinheiten. Bis Anfang Februar konnten sechs Männer und eine Frau als Hauptverdächtige identifiziert werden.

Am 3. Februar 2026 folgten dann koordinierte Razzien in Amberg, Amberg-Sulzbach und Schwandorf. Rund 60 Beamte, darunter Spezialeinheiten aus Nürnberg und Amberg, vollstreckten sieben weitere Haftbefehle. Bei der Aktion wurden Drogen, Bargeld, verbotene Gegenstände sowie digitale Speichermedien sichergestellt.

Alle zehn Verdächtigen befinden sich nach den jüngsten Festnahmen in Untersuchungshaft.

Die Operation markiert das vorläufige Ende einer langwierigen Ermittlung gegen den Drogenhandel in der Region. Die zehn Festgenommenen bleiben bis zum Abschluss weiterer juristischer Schritte in Haft. Eine Beteiligung des Bundeskriminalamts an der Aktion wurde nicht gemeldet.