Großübung in Dachau: Sicherheitskräfte trainieren gegen hybride Terrorbedrohungen
Lara BauerGroßübung in Dachau: Sicherheitskräfte trainieren gegen hybride Terrorbedrohungen
Großübung der Sicherheitskräfte: Anti-Terror-Training auf dem Gelände der bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau
Diese Woche fand auf dem Übungsgelände der bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau eine großangelegte Notfallübung statt. Über 300 Einsatzkräfte – darunter Polizisten, Feuerwehrleute und Militärangehörige – nahmen an der Simulation teil. Das Szenario sah die Abwehr eines fiktiven Angriffs auf ein Rüstungs-Start-up vor, das sich auf die Entwicklung militärischer Drohnen spezialisiert hat.
Die Übung wurde vom Polizeipäsidium München im Rahmen des jährlichen GETEX-Programms (Gemeinsame Anti-Terror-Übung) organisiert, das seit 2017 stattfindet. Im Fokus stand diesmal die Vorbereitung der Kräfte auf komplexe Sicherheitsbedrohungen im Zeitalter der hybriden Kriegsführung. Beteiligt waren Berufsfeuerwehren, Rettungssanitäter, Einheiten der Bereitschaftspolizei, das Spezialeinsatzkommando (SEK) sowie die Feldjägertruppe der Bundeswehr.
Besonderes Gewicht lag auf der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betonte im Anschluss die reibungslose Abstimmung zwischen den Behörden. Die Übung verlief ohne Störungen und zeigte Fortschritte in der Teamarbeit der verschiedenen Einsatzdienste.
Die Teilnehmer probten die Reaktion auf einen simulierten Angriff auf ein Unternehmen, das militärische Drohnen entwickelt. Die Übung unterstrich die Notwendigkeit schneller und gut koordinierter Maßnahmen in hochkritischen Lagen.
Der erfolgreiche Abschluss der Großübung machte deutlich, wie wichtig gemeinsame Trainings für moderne Sicherheitsherausforderungen sind. Bayerische Behörden hoben die wachsende Effektivität der behördenübergreifenden Zusammenarbeit hervor. Solche Übungen bleiben ein zentraler Baustein der deutschen Vorbereitungsstrategie gegen mögliche hybride Bedrohungen.






