Hamburgs Panoptikum verpasst 120 Wachsfiguren den Frühlings-Frischekick
Elias FrankeFrühjahrsputz: Neue Glanz für Wachsfiguren im Panoptikum - Hamburgs Panoptikum verpasst 120 Wachsfiguren den Frühlings-Frischekick
Hamburgs berühmtes Panoptikum bereitet sich auf den jährlichen Frühlings-Check-in vor – 120 Figuren erhalten einen neuen Look
Das Hamburger Panoptikum, das bekannte Wachsfigurenmuseum, verpasst seinen 120 Exponaten auch in diesem Jahr wieder den jährlichen Frühlings-Frischekick. Bei der gründlichen Auffrischung wird jedes Detail – von der Frisur bis zur Kleidung – auf Vordermann gebracht. Besonders im Fokus stehen diesmal Figuren mit Bezug zum legendären Reeperbahn-Viertel der Stadt.
Für die Arbeiten bleibt das Museum vom 12. bis zum 28. Januar geschlossen. Ab Donnerstag, dem 29. Januar, können Besucher die überarbeiteten Ausstellungen dann wieder bewundern.
Verantwortet wird der aufwendige Prozess von Thomas Jäger, der die jährliche Generalüberholung seit Jahren leitet. Sein Team besteht aus Carmen Delhougne, Henriette Masmeier und Susanne Faerber – gemeinsam kümmern sie sich um alles, von kleinen Reparaturen bis zur kompletten Neugestaltung der Figuren.
In diesem Jahr wurden unter anderem Kratzer an den Figuren von Helene Fischer und Julia Roberts beseitigt. Elf Perücken wurden gewaschen und neu eingefärbt, darunter auch die der verstorbenen Königin Elizabeth II. Jede Frisur wurde mit großer Sorgfalt neu gestaltet – eine Aufgabe, die ganze zwei Tage in Anspruch nimmt. Doch damit nicht genug: Die Crew wusch auch die Kleidung, polierte Schuhe und entstaubte Hüte. Ziel ist es, jede Figur so lebensecht wie möglich wirken zu lassen, bevor das Museum seine Türen wieder öffnet.
Dank des Frühlings-Check-ins im Panoptikum präsentieren sich alle 120 Wachsfiguren in makellosem Zustand. Mit einem besonderen Augenmerk auf Hamburgs Reeperbahn in diesem Jahr sind die überarbeiteten Ausstellungen ab dem 29. Januar für die Besucher bereit. Nach einer zweiwöchigen Schließzeit für die detailgenauen Instandhaltungsarbeiten heißt das Museum seine Gäste dann wieder willkommen.