Harry Kanes Tore bringen bayerische Schnitzel-Tradition zum Kochen
Philipp KochHarry Kanes Tore bringen bayerische Schnitzel-Tradition zum Kochen
Ein bayerischer Wirtshausbesitzer hat aus Harry Kanes Toren eine schmackhafte Tradition gemacht. Stefan Kastner, der in Baierbrunn bei München ein Restaurant betreibt, brät für jedes Tor des FC Bayern München-Stürmers ein Schnitzel. Das ungewöhnliche Ritual hat sogar den englischen Nationalmannschaftskapitän selbst aufmerksam werden lassen. Kane scherzte kürzlich, Kastner habe wohl nicht damit gerechnet, dass er so häufig treffen würde, als die Tradition begann. Die Idee entstand als Zeichen der Unterstützung für Kane und seine Mannschaftskollegen. Kastner beschloss, dass jedes Tor des Angreifers ein frisch gebratenes Schnitzel einbringt – serviert mit Kartoffelsalat oder Ofenkartoffeln statt Pommes. Der Wirt erklärte, diese Beilagenwahl helfe, Kanes Ernährung ausgewogen zu halten und zusätzliche Pfunde zu vermeiden. Die beiden lernten sich vor etwa zwei Jahren auf einem örtlichen Kirchweihfest kennen. Doch ihre Verbindung reicht weiter zurück: Kane hatte einst zwei Enten und zwei Gänse aus Kastners Restaurant bestellt. Seitdem ist ihre Freundschaft durch Fußball und kulinarische Vorlieben noch enger geworden. Es gibt jedoch eine Einschränkung bei den kostenlosen Mahlzeiten: Kastner brät die Schnitzel nur, wenn Kane für den FC Bayern München trifft – nicht, wenn er für die englische Nationalmannschaft spielt. Der Stürmer, der Schnitzel als sein liebstes deutsches Gericht bezeichnet, hat die Geste als unterhaltsame Möglichkeit angenommen, sich der lokalen Gemeinschaft verbunden zu fühlen. In einem jüngsten Interview neckte Kane Kastner damit, der Wirt habe wohl nicht geahnt, wie viele Schnitzel er am Ende braten müsse. Angesichts der konsequent starken Torquote des Angreifers zeigt sich die Tradition ungebrochen lebendig. Kastners Schnitzel-für-Tore-Brauchtum ist zu einem humorvollen Symbol der Unterstützung für Kane geworden. Während der Stürmer die Fritteuse mit seinen Treffern in Betrieb hält, genießt die Gemeinschaft die skurrile Verbindung zwischen Fußball und kulinarischem Genuss. Vorerst bedeutet jedes FC Bayern München-Tor eine weitere Mahlzeit – und einen zusätzlichen Grund zum Feiern für die Fans.