Hensoldt setzt auf grüne Mobilität mit 102 Ladepunkten für Elektroautos
Philipp KochHensoldt setzt auf grüne Mobilität mit 102 Ladepunkten für Elektroautos
Mercedes-Benz und Hensoldt treiben Nachhaltigkeit mit Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos voran
Der Rüstungskonzern und Sensorspezialist Hensoldt intensiviert seine Nachhaltigkeitsbemühungen mit einem deutlichen Ausbau der Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen hat am Standort Oberkochen 14 neue Ladesäulen installiert und in Fürstenfeldbruck 19 bestehende modernisiert. Sämtlicher Strom für die Ladestationen stammt nun zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.
Hensoldt hatte bereits 2021 erste Ladestationen für Elektroautos eingerichtet. Seither ist der Stromverbrauch für das Laden von 30 Megawattstunden (MWh) auf voraussichtlich 315 MWh im Jahr 2025 gestiegen – ein deutliches Zeichen für die zunehmende Akzeptanz unter den Mitarbeitenden. Mit den jüngsten Erweiterungen beträgt die Gesamtzahl der Ladepunkte nun 102 an sieben deutschen Standorten, darunter Ulm, Immenstaad und Taufkirchen.
Das Unternehmen betrachtet den Ausbau als zentralen Baustein seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Durch die Förderung der Elektromobilität unter den Beschäftigten sollen langfristig die Emissionen gesenkt werden. Bereits jetzt tragen Mitarbeitende, die auf Elektrofahrzeuge umgestiegen sind, zu einer Verringerung des CO₂-Ausstoßes im Verkehrssektor bei.
Über die Ladeinfrastruktur hinaus erfasst Hensoldt seit 2024 auch die sogenannten Scope-3-Emissionen. Diese umfassen indirekte Treibhausgasquellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Zulieferern bis hin zu Logistikpartnern.
Die neuen Ladestationen unterstreichen Hensoldts Engagement für umweltfreundlichere Transportlösungen. Da der gesamte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt, bleibt die unternehmenseigene E-Flotte klimaneutral. Die Maßnahme ist Teil umfassender Bestrebungen, die Emissionen zu reduzieren und nachhaltige Praktiken in allen Unternehmensbereichen zu verankern.