Hunderte protestieren in München gegen Trumps Politik und für Demokratie
Elias FrankeHunderte protestieren in München gegen Trumps Politik und für Demokratie
Hunderte Menschen versammelten sich am Samstag in München, um gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump zu protestieren. Die Kundgebung auf dem Odeonsplatz war eine von vielen, die weltweit am Wochenende stattfanden. Veranstalter und Teilnehmer betonten, wie wichtig es sei, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit über jeden politischen Führer zu stellen.
Bis zu 600 Demonstranten nahmen an der von Democrats Abroad organisierten Kundgebung in München teil. Die Menge trug Schilder und skandierte Parolen, in denen sie Rechenschaftsforderung einforderten und das zurückwiesen, was sie als autoritäre Tendenzen in Trumps Regierung beschreiben.
Die Münchner Veranstaltung war Teil einer größeren Bewegung, die unter dem Motto "Keine Könige" (engl. No Kings) stattfand. Ähnliche Proteste gab es in Städten der USA und darüber hinaus. In Europa fanden Kundgebungen in Basel, Genf und Zürich statt, organisiert von Democrats Abroad Switzerland. Weitere Demonstrationen gab es in Berlin, Rom, Amsterdam sowie in mehreren Städten in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.
Die Teilnehmer an allen Orten vertraten dieselbe Botschaft: Kein Führer dürfe sich über rechtliche und demokratische Grundsätze hinwegsetzen. Die zeitlich abgestimmten Proteste sollten ihre globale Wirkung verstärken.
Die Demonstrationen am Wochenende zeigten die Solidarität von Aktivisten in mehreren Ländern. Die Veranstalter meldeten eine starke Beteiligung in jeder Stadt – allein in München versammelten sich Hunderte. Die Proteste unterstrichen die anhaltenden Bedenken gegenüber Trumps Politik und der wahrgenommenen Bedrohung demokratischer Normen.






