02 February 2026, 22:04

Immenstadt wählt: Ein Bürgermeister, neun Listen und ein spannender Stadtratskampf

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte einer Stadt, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Texten, die Informationen über die Bevölkerung, Sehenswürdigkeiten und Straßen der Stadt liefern.

Immenstadt wählt: Ein Bürgermeister, neun Listen und ein spannender Stadtratskampf

Immenstadts anstehende Kommunalwahlen am 8. März 2026: Eindeutiges Rennen um das Bürgermeisteramt, spannender Kampf um den Stadtrat

Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen in Immenstadt am 8. März 2026 zeichnet sich ein klares Wahl o mat um das Bürgermeisteramt ab: Mit Nico Sentner, Jahrgang 1985, steht nur ein einziger Kandidat zur Wahl o mat. Parallel dazu gestaltet sich die Wahl o mat zum Stadtrat deutlich kompetitiver – neun Parteien und Wählergruppen bewerben sich um die 24 Sitze.

Sentners Kandidatur für das Bürgermeisteramt wird von drei politischen Gruppierungen unterstützt: der CSU, der Wählergruppe Die Aktiven sowie der Liste JA für Immenstadt. Da er als einziger Bewerber antritt, gibt es keine Gegenkandidaten, die ihn herausfordern könnten.

Anders sieht es bei der Wahl o mat zum Stadtrat aus: Neun verschiedene Listen oder Einzelbewerber konkurrieren um die 24 zu vergebenden Sitze. Nach den lokalen Wahlregeln sichert sich eine Liste oder ein Kandidat mit mindestens 13 Sitzen automatisch die absolute Mehrheit – ein zweiter Wahl o mat entfällt dann. Aktuell sind acht Parteien und Wählervereinigungen im Stadtrat vertreten.

Das Wahlergebnis wird zeigen, ob eine Gruppe die Vorherrschaft erringt oder ob eine Koalition notwendig wird, um eine stabile Regierung zu bilden.

Für Sentner scheint der Weg ins Bürgermeisteramt ohne Hindernisse: Als einziger Kandidat ist seine Wahl o mat so gut wie sicher. Beim Stadtrat hingegen entscheidet die Sitzverteilung unter den neun Bewerbern über die künftige Machtbalance. Entweder erreicht eine Liste mit 13 Sitzen die Mehrheit – oder mehrere Fraktionen müssen sich zusammenschließen, um eine handlungsfähige Verwaltung zu bilden.