Johannes Lukas verlängert als schwedischer Biathlon-Cheftrainer bis 2028
Lara BauerJohannes Lukas verlängert als schwedischer Biathlon-Cheftrainer bis 2028
Johannes Lukas bleibt auch nach der Unterzeichnung eines neuen Vierjahresvertrags Cheftrainer der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft. Der in München geborene Coach leitet das Team seit 2019 und spricht nach einem Jahrzehnt im Land mittlerweile fast fließend Schwedisch. Seine Entscheidung fällt trotz Interesse anderer Nationen und folgt auf starke Rückendeckung durch seine Athleten.
Lukas übernahm 2019 erstmals die Verantwortung für das schwedische Team und hat seither enge, langfristige Beziehungen zu vielen Sportlerinnen und Sportlern aufgebaut. Unter seiner Führung gab es jüngst Erfolge, darunter ein Staffel-Sieg im Biathlon-Weltcup in Kontiolahti. In der kommenden Saison plant er, neue Trainingsmethoden und Leistungsimpulse für die Mannschaft einzuführen.
Im vergangenen Sommer feierten Lukas und seine Frau ihre Hochzeit mit einer traditionellen bayerischen Trauung auf der Herreninsel im Chiemsee. Mittlerweile fühlen sich beide in Schweden heimisch, wo sie beruflich wie privat glücklich sind. Zwar schließt Lukas eine spätere Rückkehr in eine Funktion in Deutschland nicht aus, doch fürs Erste bleibt er in Schweden.
Seine Entscheidung wird von Schlüsselfiguren im Team unterstützt, darunter Anna Magnusson sowie Spitzenathleten wie Hanna Öberg und Sebastian Samuelsson. Unterdessen wurde in Deutschland Bernd Eisenbichler als Sportdirektor des Deutschen Skiverbands (DSV) wiederbestät. Seine Aufgabe wird es sein, eine Mannschaft aufzubauen, die als mental erschöpft gilt.
Lukas' neuer Vertrag bindet ihn bis mindestens 2028 an Schweden. Unter seiner Leitung wird das Team modernisierte Trainingsansätze umsetzen, während die Athleten weiterhin Vertrauen in seine Führung setzen. Der Fokus liegt für ihn derzeit auf der Weiterentwicklung des schwedischen Kaders – und nicht auf Auslandsengagements.






