06 April 2026, 18:02

Kaiser besucht PCK-Raffinerie in Schwedt nach US-Sanktionsentscheidung

Gelbes Schild mit der Aufschrift "Öl- und Gaskrieg" vorne mit dem Brandenburger Tor und Berliner Gebäuden im Hintergrund.

Kaiser besucht PCK-Raffinerie in Schwedt nach US-Sanktionsentscheidung

Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, wird an diesem Dienstag um 13:00 Uhr die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder besuchen. Der Termin folgt auf jüngste Entscheidungen der USA zu Ölsanktionen, die den Betrieb der Anlage direkt betreffen.

Die PCK-Raffinerie liegt nordöstlich von Berlin und spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung. Sie beliefert Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Westpolens mit Kraftstoffen, Heizöl, Kerosin und weiteren Produkten.

Kaisers Besuch erfolgt nur wenige Wochen, nachdem das US-Finanzministerium deutsche Tochterunternehmen von Rosneft dauerhaft von den amerikanischen Ölsanktionen ausgenommen hat. Diese Entscheidung sichert der Raffinerie den weiteren Zugang zu russischem Rohöl im Rahmen bestehender Verträge.

Bereits in diesem Jahr nahm Kaiser an der PCK-Taskforce teil, wo sie die strategische Bedeutung der Anlage betonte. Ihr anstehender Besuch unterstreicht die Bemühungen der Bundesregierung, die stabile Energieversorgung in Ostdeutschland zu gewährleisten.

Die Raffinerie bleibt ein wichtiger Lieferant für mehrere Regionen, darunter auch die Hauptstadt. Da die US-Sanktionen keine Gefahr mehr darstellen, kann der Betrieb ohne Unterbrechungen fortgeführt werden. Kaisers Besuch lenkt die Aufmerksamkeit auf die laufenden Anstrengungen, die deutsche Energieinfrastruktur abzusichern.

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