Karpfenangeln in Horbach bringt Tradition und Politik an einen Tisch
Karpfenangeln in Horbach vereint Erzeuger, Politiker und Feinschmecker
Diese Woche trafen sich in Horbach lokale Produzenten, Politiker und Genießer zum traditionellen Karpfenangeln – darunter auch Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder. Nach dem Fang kostete er regionale Fischspezialitäten und unterstrich damit die Bedeutung der Teichwirtschaft im Landkreis Fürth und deren tiefe Verwurzelung in der regionalen Kultur.
Die Veranstaltung war Teil der Initiative "Gut aus dem Fürther Land", die regionale Wertschöpfungsketten und ökologische Landwirtschaft fördert. Über 200 Teichwirte sind in der örtlichen Genossenschaft organisiert, einem Netzwerk mit langer Tradition. Ihre Arbeit stärkt nicht nur die Fischzucht, sondern auch den ländlichen Tourismus und eine nachhaltige Landwirtschaft.
Nach dem Angeln erwartete die Gäste ein Menü mit Karpfenspezialitäten: Fischröllchen, knusprige Karpfenchips und gebackener Karpfen – alles zubereitet mit Zutaten aus der Region. Der Gasthof und Landhotel Seerose, Austragungsort des Festmahls, ist für seine saisonale Küche und die direkte Zusammenarbeit mit Erzeugern bekannt.
Söder lobte den Karpfen als kulturellen Schatz Bayerns und betonte die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Köchen und Verbrauchern. Gleichzeitig wies er auf die Herausforderungen durch den Klimawandel hin: Teichwirte müssten sich mit mehr Fachwissen und Teamgeist an die veränderten Bedingungen anpassen.
Das Angelereignis zeigte, wie regionale Kooperationen die lokale Wirtschaft stärken. Dank Initiativen wie "Gut aus dem Fürther Land" blüht die Teichwirtschaft in der Region trotz ökologischer Belastungen weiter auf. Im Mittelpunkt stehen dabei Nachhaltigkeit, Tradition und der enge Austausch zwischen Erzeugern und Gemeinschaft.






