16 March 2026, 00:02

Katastrophenschutz im Fokus: Einsatzkräfte und Politiker planen gemeinsam für die Zukunft

Eine Gruppe von Menschen in gelben Westen und Helmen, einige mit Mützen, steht zusammen auf einer Straße umgeben von Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

Katastrophenschutz im Fokus: Einsatzkräfte und Politiker planen gemeinsam für die Zukunft

Zusammentreffen im Landkreis Rhön-Grabfeld: Einsatzkräfte und Politiker diskutieren Katastrophenschutz

Ein kürzlich stattgefundenes Treffen im Landkreis Rhön-Grabfeld brachte Rettungskräfte und lokale Politiker zusammen, um über die Vorbereitung auf Notfälle und Katastrophen zu beraten. Gastgeber der Veranstaltung war Christof Herbert, Kandidat für den Kreistag. Im Mittelpunkt stand die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den sogenannten Blaulichtorganisationen und Vertretern aus Politik und Verwaltung. Unter den Teilnehmern waren Feuerwehr, Polizei, das Technische Hilfswerk (THW), Rettungsdienste sowie weitere regionale Gruppen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag von Sandro Kirchner, Mitglied des Bayerischen Landtags und Staatssekretär. Er stellte die laufenden Investitionen des Freistaats in den Katastrophenschutz vor, darunter über 50 Millionen Euro, die seit 2023 in den Ausbau verschlüsselter Digitalfunknetze geflossen sind. Bis zum ersten Quartal 2026 wurde das BayernTETRA-Netz flächendeckend in allen Landkreisen ausgerollt und sichert seither eine abhörsichere Kommunikation für Einsatzkräfte.

Kirchner erläuterte zudem weitere Fördermaßnahmen für Blaulichtorganisationen, etwa bei Fahrzeugen, Ausrüstung und Schulungen. Besonders betonte er das Engagement der Staatsregierung für maximale Sicherheit, unter anderem durch die Einrichtung des neuen Landesamts für Bevölkerungsschutz.

Christof Herbert hob in seinem Beitrag die zentrale Rolle des Landrats bei der Steuerung von Sicherheit und Katastrophenmanagement hervor. Er unterstrich die Notwendigkeit einer engen Abstimmung mit den Rettungskräften, um die lokale Vorbereitung auf Krisenfälle zu verbessern. Im Anschluss diskutierten die Teilnehmer aktiv mit und brachten konkrete Vorschläge ein, während sie zugleich offene Fragen und Bedenken an die anwesenden Politiker richteten.

Die Veranstaltung unterstrich den Fokus der Bayerischen Staatsregierung auf den Katastrophenschutz, der durch kontinuierliche Investitionen in Technik und Ressourcen gestärkt wird. Die teilnehmenden Einsatzkräfte und Verantwortlichen verließen die Runde mit klareren Vorstellungen für die künftige Zusammenarbeit. Das ausgebauten BayernTETRA-Netz und zusätzliche Fördermittel sollen die Einsatzfähigkeit in der gesamten Region weiter verbessern.

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