Khedira kritisiert "zerbrochene" DFB-Elf – doch diese Bayern-Talente machen Hoffnung
Elias FrankeKhedira kritisiert "zerbrochene" DFB-Elf – doch diese Bayern-Talente machen Hoffnung
Sami Khedira, Weltmeister von 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft, hat in seiner Rolle als Funktionär beim VfB Stuttgart die aktuellen Schwächen des DFB-Teams thematisiert. Dabei verwies er auf mangelnde Tiefe im deutschen Fußball, hob aber zwei junge Talente des FC Bayern München als zukünftige Hoffnungsträger hervor.
Khedira bezeichnete den Zustand der Nationalelf als "zerbrochen" und warnte, dass es zu wenige hochwertige Nachfolger für die Leistungsträger gebe. Dennoch zeigte er sich optimistisch in Bezug auf die Nachwuchsarbeit des FC Bayern, die er auf nationaler Ebene als "unantastbar" einstuft.
Besonders lobte er den 17-jährigen Lennart Karl, den er als "größtes Talent" Deutschlands bezeichnete. Karls Energie auf dem Platz, kombiniert mit einer "gesunden Arroganz" und einem "unglaublichen Spielvergnügen", habe ihn als ehemaligen Mittelfeldspieler beeindruckt. Auch Mike Wisdom, ein weiteres Bayern-Juwel, fand Anerkennung für seine starken Vorbereitungsspiele.
Bei der Zukunft der Nationalmannschaft nannte Khedira Nico Schlotterbeck und Jamal Musiala als zentrale Figuren. Gleichzeitig betonte er, dass der FC Bayern trotz eines kleinen Kaders weiterhin herausragende Spieler hervorbringe – ein Beweis dafür, dass das System selbst mit begrenzten Ressourcen funktioniere.
Khediras Aussagen unterstreichen sowohl die Herausforderungen des deutschen Fußballs als auch das Potenzial der Bayern-Akademie. Seine Fokussierung auf Karl und Wisdom deutet darauf hin, dass diese Teenager bald größere Rollen übernehmen könnten. Die Fähigkeit der Nationalmannschaft, sich neu aufzubauen, bleibt indes fraglich.






