Landshut bekommt Verstärkung: Neuer Feldmesser stärkt ehrenamtliches Vermessungsteam
Lara BauerLandshut bekommt Verstärkung: Neuer Feldmesser stärkt ehrenamtliches Vermessungsteam
Landshut begrüßt einen neuen vereidigten Feldmesser in seinem langjährigen Team ehrenamtlicher Beamter
Helmut Hauner wurde während einer kürzlichen Arbeitssitzung als achter lebenslang bestellter Feldmesser der Stadt feierlich in sein Amt eingeführt. Die Position, die auf eine über 500-jährige Tradition zurückblickt, ist auch heute noch ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Verwaltung und des Flächenmanagements.
Ende Februar trafen sich die vereidigten Feldmesser Landshuts im Rathaus II unter der Leitung von Simon Neudecker. Heribert Dettenkofer, der Vorsitzende der Gruppe, stellte Helmut Hauner offiziell dem Team vor. Die Beamten handeln nach dem Bayerischen Vermessungsgesetz und unterliegen strengen Schweigepflichtregelungen.
Ihre Arbeit dient vor allem der Unterstützung von Katastervermessungen, die vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung durchgeführt werden. Allein im vergangenen Jahr führte das Team 73 Vermessungstermine in Landshut durch. Die Aufsicht über ihre Tätigkeiten obliegt dem Fachbereich Geoinformation und Vermessung innerhalb des städtischen Bauamts.
Das Amt des vereidigten Feldmessers zählt zu den ältesten in der kommunalen Selbstverwaltung. Zwar liegen die genauen historischen Aufzeichnungen über die Zahl der früheren Ehrenamtlichen in den Stadtarchiven, doch die Rolle bleibt bis heute von zentraler Bedeutung für die präzise Erfassung von Grundstücksgrenzen und Liegenschaftsdaten.
Mit Hauners Ernennung erhöht sich die Zahl der aktiven vereidigten Feldmesser in Landshut auf acht. Die fortlaufende Arbeit des Teams garantiert exakte Flächenvermessungen und unterstützt offizielle Vermessungsprojekte. Ihr Einsatz ist sowohl für die rechtliche Klarheit als auch für die Stadtplanung in der Region unverzichtbar.






