Landshut investiert Millionen in Schule, Brücke und Verkehrsprojekte für die Zukunft
Elias FrankeLandshut investiert Millionen in Schule, Brücke und Verkehrsprojekte für die Zukunft
Landshut baut seine Infrastruktur aus: Drei Großprojekte nehmen Gestalt an
Mit drei großen Bauvorhaben erweitert Landshut derzeit seine Infrastruktur. Eine neue staatliche Realschule, eine modernisierte Fußgängerbrücke und optimierte Verkehrsanlagen sollen das Gesicht der Region verändern. Bei einer kürzlichen Führungsbesichtigung präsentierten Verantwortliche den Fortschritt der Arbeiten.
Herzstück: Eine Realschule für 1.000 Schüler und 100 Lehrkräfte Das zentrale Projekt ist eine neu gebaute Realschule, die Platz für 1.000 Schülerinnen und Schüler sowie 100 Lehrkräfte bietet. Mit Baukosten von 58,6 Millionen Euro umfasst das Gebäude sieben Fachbereiche und eine Dreifachturnhalle. Das Schulkonzept setzt auf das Prinzip "beweglicher Klassenräume": Umlaufende Balkone und multifunktionale Treppenförderungen sollen flexibles Lernen fördern.
Die Dreifachturnhalle steht nicht nur der Schülerschaft, sondern auch örtlichen Sportvereinen zur Verfügung. Sie verfügt über Umkleideräume, Duschen und Lagerflächen für Sportgeräte. Auf dem Außengelände entstehen eine 50 mal 90 Meter große Kunstrasenfläche, ein Allwetterplatz sowie eine 130 Meter lange Laufbahn.
Neubau der Johann-Weiß-Brücke für 3,3 Millionen Euro In unmittelbarer Nähe wird die Johann-Weiß-Fußgängerbrücke für 3,3 Millionen Euro ersetzt. Die neue Konstruktion bietet eine breitere lichte Weite und getrennte Spuren für Fußgänger und Radfahrer. Die Finanzierung erfolgt über das Bundesprogramm "Stadt- und Landentwicklung".
Verkehrsanlagen an der Fuggerstraße werden modernisiert Entlang der Fuggerstraße entstehen neue Bushaltestellen und verbesserte Verkehrsflächen. Der Auftrag für diese Maßnahmen hat ein Volumen von 539.104,40 Euro.
Nach Fertigstellung wird die Schule die lokale Bildungslandschaft entlasten, während Brücke und Straßenausbau die Verkehrsanbindung optimieren sollen. Von den Projekten werden sowohl Anwohner als auch Besucher in den kommenden Jahren profitieren.






