16 April 2026, 16:02

Landshut vernetzt Beratungsstellen für Familien mit behinderten Kindern

Eine Gruppe von Menschen mit Kameras umringt ein Kind im Rollstuhl, das ein weißes Hemd trägt und einen Verband am Arm hat, in einem Raum mit Deckenbeleuchtung und einer Tür im Hintergrund.

Landshut vernetzt Beratungsstellen für Familien mit behinderten Kindern

Erstmaliges Vernetzungstreffen für Beratungsstellen: Unterstützung für Familien und junge Menschen mit Behinderung

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Am 28. August 2025 fand in Landshut ein bundesweit einmaliges Vernetzungstreffen von Beratungsstellen statt, die Familien und junge Menschen mit Behinderung begleiten. Im Mittelpunkt stand die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Eingliederungshilfe sowie die Bewältigung der Herausforderungen, vor denen betroffene Familien stehen. Veranstalterinnen und Teilnehmerinnen betonten die Dringlichkeit einer besseren Abstimmung, um die Belastung für Eltern und Kinder zu verringern.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Janine Brabender und Katharina Hellmann, Prozessbegleiterinnen der Stadt Landshut und des Kreisjugendamts. Zu den Teilnehmenden zählten die Behindertenbeauftragte der Stadt sowie Fachkräfte der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) beim Bezirksverband Oberbayern des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Lebenshilfe Landshut. Gemeinsam diskutierten sie Wege, um Unterstützungsstrukturen effizienter zu gestalten und den psychischen wie zeitlichen Druck auf die Familien zu mindern.

Bereits eine Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aus dem Jahr 2022 hatte auf diese Problemlagen hingewiesen. Eltern und junge Menschen mit Behinderung sind oft überfordert, wenn sie sich durch komplexe Hilfsangebote kämpfen müssen. Beratungsstellen übernehmen hier eine Schlüsselrolle: Sie begleiten bei Anträgen und vermitteln notwendige Leistungen.

Hauptziel des Treffens war es, Lücken zwischen Jugendhilfe und Eingliederungshilfe zu schließen. Die Anwesenden waren sich einig, dass eine engere Vernetzung maßgeschneiderte Hilfen ermöglichen würde. Weitere Treffen sind nun geplant, um die Zusammenarbeit auszubauen.

Alle Beteiligten unterstrichen die Bedeutung einer engen Abstimmung, um bestehende Angebote zu optimieren. Die Veranstaltung markierte einen wichtigen Schritt hin zu einer effizienteren Unterstützung für Familien mit behinderten Kindern. In künftigen Sitzungen soll es darum gehen, die diskutierten Ansätze in konkrete Verbesserungen umzusetzen.

Quelle