19 January 2026, 10:04

Landshuts bulgarische Gemeinschaft wird für ihr Engagement im Rathaus geehrt

Eine Schwarz-Weiß-Karte Bulgariens aus dem Jahr 1876-1877, die Städte, Ortschaften und geografische Merkmale zeigt, mit Texten über die Konstantinopel-Konferenz.

Landshuts bulgarische Gemeinschaft wird für ihr Engagement im Rathaus geehrt

Landshuts bulgarische Gemeinschaft bei Empfang im Rathaus geehrt

Bei einer kürzlichen Feier im Landshuter Rathaus wurde die bulgarische Gemeinschaft der Stadt geehrt. Oberbürgermeister Alexander Putz betonte die engen Verbindungen zwischen Bayern und Bulgarien als Partner innerhalb der EU. Im Rahmen der Veranstaltung ging es auch um den Ausbau kultureller und religiöser Angebote für die hier lebenden Bulgarinnen und Bulgaren.

Rund 370 bulgarische Staatsbürger leben mittlerweile in Landshut. Viele von ihnen arbeiten als Fachkräfte und bereichern die regionale Wirtschaft. Ihre Zahl steigt dank der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit stetig an.

Bei der Zeremonie bezeichnete Generalkonsul Ionkov Bulgarien als aufstrebenden Wirtschaftsstandort und gefragtes Reiseziel. Er hob die Schwarzmeerküste, Kurorte, Bergregionen sowie historische Städte wie Sofia, Plowdiw und Warna hervor. Während seines Besuchs erkundete Ionkov mögliche Standorte für eine bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde und eine bulgarische Sonntagsschule. Oberbürgermeister Putz sicherte die Unterstützung der Stadt bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für beide Projekte zu.

Die Veranstaltung unterstrich die gelungene Integration der bulgarischen Gemeinschaft in Landshut und ihre Bedeutung für das lokale Leben. Die Pläne für eine Kirchengemeinde und eine Schule zeigen weitere Bemühungen, ihren kulturellen und religiösen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Zusammenarbeit der Stadt mit bulgarischen Vertretern festigt zudem die bilateralen Beziehungen.