Landshuts Vergangenheit wird mit der Zeitmaschinen-App lebendig
Mit der neuen App Zeitmaschinen können Nutzer 7.000 Jahre Landshuter Geschichte interaktiv erkunden. Das vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen geförderte Projekt verbindet 3D-Rekonstruktionen, Video-Avatare und Spiele, um die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Eine Vorschau ist bereits auf der Website Zeitmaschine Landshut verfügbar, die vollständige App soll im Herbst erscheinen.
Die Anwendung führt Nutzer durch prägende Momente der Regionalgeschichte. Virtuelle Rundgänge ermöglichen etwa den Aufstieg auf den 131 Meter hohen Turm der Stiftsbasilika St. Martin mit einem Panoramablick über die Stadt. Ein weiteres Highlight: Besucher können von der Turmspitze der Martinskirche aus Landshut von oben entdecken.
Eines der bekanntesten Wahrzeichen, der Rathausprunksaal, lässt sich nun jederzeit über die App erkunden. Nutzer begegnen zudem historischen Persönlichkeiten – darunter allen Hochzeitspaaren der berühmten Landshuter Hochzeit, einem spektakulären Fest des 15. Jahrhunderts. Eine Selfie-Funktion erlaubt es, sich neben die Figuren zu stellen und Vergangenheit mit Gegenwart zu verbinden.
Das Projekt ist Teil der Förderinitiative Heimat-Digital-Regional, die digitale Kulturprojekte unterstützt. Mit der Kombination aus Bildung und Unterhaltung spricht es sowohl Touristen als auch Einheimische an.
Im Herbst startet die Zeitmaschinen-App und bietet eine innovative Möglichkeit, das kulturelle Erbe Landshuts zu erleben. Virtuelle Besuche von Sehenswürdigkeiten, interaktive Spiele und Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten stehen dann jedem Smartphone-Nutzer offen. Das Vorhaben markiert einen neuen Schritt im digitalen Tourismus der Region.






