Lichter der Hoffnung: Wie Greuther Fürth trauernde Familien im Advent verbindet
Lara BauerLichter der Hoffnung: Wie Greuther Fürth trauernde Familien im Advent verbindet
Rührende "Worldwide Candle Lighting"-Zeremonie in Greuther Fürth am zweiten Adventssonntag
Am zweiten Adventssonntag fand in Greuther Fürth eine ergreifende Zeremonie im Rahmen der weltweiten "Worldwide Candle Lighting" statt. Die jährliche Veranstaltung verbindet trauernde Eltern auf der ganzen Welt und schenkt Trost und Solidarität. In diesem Jahr wurden zudem dringend benötigte Spenden für bedürftige Familien vor Ort gesammelt.
Durch den Abend führte Martin Rassau, Botschafter der Hospizarbeit, der die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung betonte. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung erhielt die Veranstaltung Rückhalt vom Klinikum Greuther Fürth, dem Mütterzentrum sowie mehreren Hospizdiensten.
Organisiert von Dr. Roland Hanke ging die Feier über das bloße Gedenken hinaus: Es wurden 18.648,75 Euro gesammelt. Die Gelder fließen direkt in die Frühförderungsprogramme der Lebenshilfe Greuther Fürth, darunter die Schreiambulanz und die Nachsorgeinitiative Harl.e.kin. Die Manfred-Roth-Stiftung steuerte gezielt Mittel für diese Projekte bei, um Familien mit Frühgeborenen oder Risikoneugeborenen zu unterstützen. Die Spendenübergabe erfolgte offiziell im Rahmen einer von Hanke geleiteten Veranstaltung.
Die gesammelten Mittel kommen konkret benachteiligten Familien in Greuther Fürth zugute. Sowohl die Schreiambulanz als auch das Harl.e.kin-Programm erhalten nun zusätzliche Ressourcen. Gemeinsam sollen sie im kommenden Jahr die Versorgung von Neugeborenen und ihren Eltern verbessern.