08 March 2026, 04:02

MA-IP-Audio-Rankings: Wer führt 2025 die deutsche Radiolandschaft an?

Eine große Menschenmenge versammelt sich auf einem Musikfestival, auf dem eine Bühne mit Musikern im Zentrum steht, die Instrumente spielen, von Scheinwerfern beleuchtet und von Bildschirmen umgeben, mit einem Gebäude, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

MA-IP-Audio-Rankings: Wer führt 2025 die deutsche Radiolandschaft an?

Die aktuellen MA-IP-Audio-Rankings für das vierte Quartal 2025 zeigen deutliche Verschiebungen in der deutschen Radiolandschaft. Einige Sender verzeichneten starke Zuhörerzuwächse, während andere spürbare Rückgänge hinnehmen mussten. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten blieben zwar tonangebend, doch auch kommerzielle Sender konnten in den letzten Monaten des Jahres deutliche Erfolge verbuchen.

WDR 2 behielt mit 15,3 Millionen monatlichen Sessions seine Spitzenposition. Dicht gefolgt wurden die Kölner von SWR 3, Deutschlandfunk, WDR 4 und Bayern 1. Besonders WDR 2, WDR 4 und Bayern 1 legten im Vergleich zum Vorquartal jeweils über 10 Prozent zu.

Fünf Sender erreichten monatlich zweistellige Millionenwerte bei den Sessions und festigten damit ihre Führungsrolle. Deutschlandfunk hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang und konnte nicht an die Zahlen des dritten Quartals anknüpfen.

Ein besonders dynamisches Wachstum zeigte SWR1 Baden-Württemberg mit einem Plus von über 30 Prozent. Die jährliche "SWR1 Hitparade" im Oktober – mit 1.053 Titeln an fünf Tagen – dürfte maßgeblich zu diesem Aufschwung beigetragen haben. Auch Radio Paloma und Klassik Radio verzeichneten ähnliche Steigerungen von jeweils über 30 Prozent.

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Unter den Privatsendern führte Antenne Bayern die Rangliste an und kletterte mit einem Zuwachs von 9,0 Prozent auf den achten Platz insgesamt. Doch nicht alle Stationen entwickelten sich positiv: Sunshine Live verlor 12,0 Prozent, Radio Bollerwagen9,9 Prozent und Radio Schlagerparadies7,0 Prozent ihrer Hörerschaft. Insgesamt mussten nur acht der Top 50 einen Rückgang im Vergleich zum dritten Quartal hinnehmen.

Die Rankings zeichnen ein gemischtes Bild des deutschen Radios gegen Ende 2025. Während die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Vorherrschaft behaupteten, konnten einige private Anbieter bemerkenswerte Fortschritte machen. Die Daten zeigen zudem, dass die Mehrheit der Stationen entweder wuchs oder ihre Reichweite hielt – Rückgänge blieben auf eine kleine Gruppe beschränkt.

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