02 April 2026, 12:03

Mainz lacht: Die kreativsten Aprilscherze der Region im Check

Ein Plakat mit der Aufschrift "Humoristische Karte von Europa im Jahre 1870", das eine Karte von Europa mit Cartoon-Bildern und Text umgeben zeigt.

Mainz lacht: Die kreativsten Aprilscherze der Region im Check

Aprilscherze bringen humorvolle Überraschungen in Mainz und der Region

Der 1. April bescherte Mainz und Umgebung eine Welle scherzhafter Ankündigungen. Lokale Politiker, Unternehmen und sogar ein Weingut überboten sich mit humorvollen Streichen – von denkmalgeschützten Baustellen bis hin zu einem Feuerwehrpferd im Einsatz. Die Scherze reichten von politischen Seitenhieben bis zu skurrilen Wellness-Ideen, stets mit einem Augenzwinkern präsentiert.

In Mainz eröffnete Ludwig Holle (CDU), der neue Baudezernent der Stadt, die Scherzparade mit einem Video, in dem er verkündete, alle Baustellen würden eingefroren und zu historischen Denkmälern erklärt. Seine scheinbar ernste Begründung: Die berüchtigt langwierigen Bauprojekte der Stadt müssten als Kulturgut erhalten bleiben. Unterdessen heizte der FDP-Politiker Thomas A. Klann die politische Scherzerei an, indem er seinen fiktiven Übertritt zur CDU bekanntgab.

Abseits der Politik sorgte ein ortsansässiger Metzger namens Peter für Verwunderung unter Fußballfans, als er sich selbst zum neuen Küchenchef von Mainz 05 ernannte. Die Ankündigung ließ Anhänger spekulieren, ob bald seine berühmten Würstchen auf dem Spieltagsmenü stehen könnten.

Im Kreis Ahrweiler berichtete die lokale Presse derweil von der neuesten Erfindung eines Winzers: ein Rotwein-Whirlpool, dem gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt wurden. Nicht zu übertreffen war jedoch die Freiwillige Feuerwehr, die ein "Feuerwehrpferd" als neues "Einsatzfahrzeug" vorstellte – inklusive fotorealistischer Montagen.

Etwas weiter entfernt enthüllte Schloss Vollrads im Rheingau ehrgeizige Pläne für eine Thermalquelle. Das Weingut behauptete, auf seinem Gelände mineralstoffreiches Quellwasser entdeckt zu haben, und warb für Vinotherapie-Behandlungen in Räumen, die an die Reifung hochwertiger Rieslinge erinnern sollten. Während die Idee von weinbasierter Wellness Neugier weckte, war das eigentliche Ziel klar: Oestrich-Winkel als Destination zu etablieren, die Heilwasser, Weinverkostungen und Naturerlebnisse verbindet. Bisher gibt es jedoch keine konkreten Hinweise darauf, dass diese Pläne Teil einer größeren Tourismus- oder Marketingstrategie sind.

Die Aprilscherze, so flüchtig sie auch waren, brachten Anwohnern und Besuchern alike einen Moment der Heiterkeit. Von eingefrorenen Baustellen bis zu Weinbädern – die Region feierte den 1. April mit kreativem Witz. Doch nun geht das Leben – und mit ihm die Bauprojekte – wieder seinen gewohnten Gang.

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