MarkenMonitor 2026: Chinas Autohersteller erstmals unter der Lupe der Händlerzufriedenheit
Elias FrankeMarkenMonitor 2026: Chinas Autohersteller erstmals unter der Lupe der Händlerzufriedenheit
Institut für Automobilwirtschaft (IfA) startet MarkenMonitor-Studie 2026 – erstmals mit Bewertung chinesischer Automobilhersteller
Das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) hat seine aktuelle MarkenMonitor-Studie 2026 gestartet, die die Beziehungen zwischen Automobilherstellern, Importeuren und Händlern untersucht. Zum ersten Mal wird die Umfrage eine systematische Auswertung der Zufriedenheit der Händler mit neuen chinesischen Automobilmarken beinhalten. Die Ergebnisse sollen Spannungsfelder und Verbesserungspotenziale in der Branche aufzeigen.
Für die Studie werden Antworten von Autohausbesitzern, Geschäftsführern und Führungskräften per Online- und Telefonbefragung erhoben. Die Teilnehmer bewerten die tägliche Zusammenarbeit mit Herstellern und Importeuren anhand von fünf zentralen Dimensionen mit insgesamt 40 Einzelkriterien. Dieser strukturierte Ansatz gewährleistet, dass die Ergebnisse über die Jahre hinweg vergleichbar bleiben.
Der Fragebogen für 2026 wurde an aktuelle Branchenherausforderungen angepasst und enthält präzisere Fragen zum Gebrauchtwagenmarkt sowie zu finanziellen Belastungen. Autoscout24 unterstützt die Studie bereits im siebten Jahr in Folge und unterstreicht damit die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Händler, während gleichzeitig eine bessere Zusammenarbeit gefördert wird.
In diesem Jahr werden erstmals chinesische Marken vollständig nach denselben detaillierten Kriterien bewertet wie etablierte Hersteller. Die finalen Ergebnisse werden am 25. Juni 2026 im Drivers and Business Club in München präsentiert.
Anders als Rankings konzentriert sich die Studie darauf, Schwachstellen in den Partnerschaften zu identifizieren. Händler aller Marken können sich bis zum Stichtag noch online oder telefonisch beteiligen.
Der MarkenMonitor 2026 des IfA bietet eine detaillierte Analyse der Händlerzufriedenheit – mit besonderem Fokus auf die aufstrebenden chinesischen Automobilhersteller. Die Erkenntnisse sollen Herstellern, Importeuren und Händlern ein klareres Bild davon vermitteln, wo die Beziehungen gestärkt werden müssen. Der vollständige Bericht wird voraussichtlich Ende Juni nächsten Jahres veröffentlicht.






