26 February 2026, 08:03

Massenhafte Arbeitsrechtsverstöße in München: 50 von 57 Firmen betroffen

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die die Mindestlohngesetze der Bundesstaaten vom 1. Januar 2023 zeigt, mit verschiedenen Blautönen, die unterschiedliche Löhnerstufen anzeigen, und dem Titel und dem Datum in der Mitte oben und unten.

Mehr als 100 Unregelmäigkeiten bei der Mindestlohnzahlung - Massenhafte Arbeitsrechtsverstöße in München: 50 von 57 Firmen betroffen

Bei einer Reihe von Kontrollen in München sind weitverbreitete Verstöße gegen Arbeitsrecht in verschiedenen Branchen aufgedeckt worden. Die Behörden prüften 57 Unternehmen und befragten rund 150 Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen.

Die Überprüfungen förderten über 100 Fälle von Unregelmäßigkeiten zutage, darunter Lohnunterschreitung, Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit.

Im Fokus der Kontrollen standen Betriebe aus den Bereichen Friseurhandwerk, Gastronomie, Transport und Baugewerbe. Von den 57 untersuchten Unternehmen hatten 50 Sozialabgaben vorenthalten. In vier Fällen waren Arbeiter fälschlicherweise als Selbstständige eingestuft worden.

Rund 30 Verstöße betrafen die Nichteinhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, der derzeit bei 13,90 Euro pro Stunde liegt. In 23 weiteren Fällen wurden ausländische Arbeitnehmer ohne gültige Papiere illegal beschäftigt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kontrollen konzentrierten sich auf Branchen, die für prekäre Arbeitsbedingungen bekannt sind. Zwar wurden auch Bauunternehmen überprüft, doch zu konkreten Verstößen in dieser Branche wurden keine Details veröffentlicht.

Die Ergebnisse zeigen, wie hartnäckig die Probleme mit Lohnunterschreitung und Schwarzarbeit in München sind. Noch sind keine Strafen oder weitere Maßnahmen gegen die betroffenen Unternehmen bekanntgegeben worden. In den kommenden Monaten könnten weitere Kontrollen folgen.