Massenhafter Zigarettenschmuggel auf der A3: 50.500 Stangen in Geheimfach entdeckt
Philipp KochMassenhafter Zigarettenschmuggel auf der A3: 50.500 Stangen in Geheimfach entdeckt
Zollbeamte haben auf der Autobahn A3 einen großangelegten Zigarettenschmuggel aufgedeckt. Ein rumänischer Kleinlaster wurde im Bereich der Landkreise Passau und Deggendorf angehalten, nachdem ein Versteck entdeckt worden war. Der Fall wird nun vom Hauptzollamt Landshut untersucht.
Der Vorfall begann, als die Beamten den Transporter kontrollierten und mehr als 50.500 Zigaretten in einem geheimen Stauraum fanden. Der Fahrer und die Insassen hatten zunächst nur eine geringe Menge Zigaretten angegeben, die sich im Rahmen der persönlichen Freimengen bewegte.
Bei weiteren Befragungen räumte der Fahrer ein, dass das Fahrzeug seinem Bruder gehöre und er für dessen Unternehmen arbeite. Die Behörden beschlagnahmten sämtliche Zigaretten und leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung durch gewerbliche Transporte ein.
Das Hauptzollamt Landshut bestätigte, dass der Steuerausfall durch die nicht deklarierten Zigaretten insgesamt 9.500 Euro beträgt. Ein förmliches Verfahren gegen den Fahrer wurde eingeleitet. Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben bis auf Weiteres sichergestellt, während die Ermittlungen andauern. Für weitere Informationen steht die Pressesprecherin Elvira Enders-Beetschen unter der Telefonnummer 0871-806-1031 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, den Schmuggel auf wichtigen Verkehrsrouten zu bekämpfen.






