11 February 2026, 16:03

München rüstet sich für die Sicherheitskonferenz 2024 mit massiven Einschränkungen

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einer Menge von Demonstranten in Berlin, Deutschland, mit Barrikaden, Zelten und Fahnen im Vordergrund und Gebäuden unter einem klaren Himmel im Hintergrund.

Wie die Sicherheitskonferenz sicher bleibt - München rüstet sich für die Sicherheitskonferenz 2024 mit massiven Einschränkungen

München bereitet sich auf die Sicherheitskonferenz 2024 vor, eine der größten internationalen Zusammenkünfte zu Fragen der Verteidigung und Diplomatie. Über 1.000 Teilnehmer aus rund 120 Ländern werden erwartet, darunter 60 Staats- und Regierungschefs sowie 100 Außen- und Verteidigungsminister. Gleichzeitig rechnen die Behörden mit bis zu 100.000 Demonstranten, die während der Konferenz für Menschenrechte und Freiheit im Iran auf die Straße gehen wollen.

Die Veranstaltung, die vom 16. bis 18. Februar stattfindet, wird hochrangige Gäste aus Ländern wie den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Ukraine und Polen versammeln. Auch Organisationen wie die EU, die NATO und die OSZE sind vertreten. Die Sicherheitsvorkehrungen sind massiv: Allein Bayern stellt rund 5.000 Polizeikräfte ab, unterstützt von internationalen Einheiten.

In der gesamten Stadt kommt es zu Straßensperrungen, Parkverboten und temporären Kontrollposten. Anwohner und Besucher müssen in bestimmten Zonen mit Personalkontrollen rechnen. Ein Drohnenflugverbot gilt für fast die Hälfte Münchens, falsch parkende Fahrzeuge werden abgeschleppt.

Die Behörden raten dringend davon ab, mit dem Auto in die Stadt zu fahren, und empfehlen stattdessen den Öffentlichen Nahverkehr. Trotz der verschärften Sicherheitslage betonen die Verantwortlichen, dass zwar ein hohes Grundrisiko bestehe, es aber keine konkreten Bedrohungen gebe.

Während der Konferenz wird München von globalen Entscheidungsträgern unter strengen Sicherheitsauflagen geprägt sein. Proteste, Straßensperren und Drohnenbeschränkungen werden den Alltag in der Stadt für die Dauer des Events bestimmen. Veranstalter und Polizei appellieren an die Zusammenarbeit aller, um die Sicherheit von Teilnehmern und Bürgern zu gewährleisten.