19 February 2026, 12:02

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Wie Europa und die USA ihre Zukunft neu verhandeln

Eine Karte, die die 73-jährige Erweiterung der Nordatlantikvertragsorganisation (NATO) von 1949 bis heute darstellt, unterteilt in Regionen, die verschiedene Jahre der Erweiterung repräsentieren.

Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Wie Europa und die USA ihre Zukunft neu verhandeln

Die neueste Folge von "Die Welt in 20 Minuten" präsentiert eine Live-Podiumsdiskussion direkt von der Münchner Sicherheitskonferenz 2026. Aufgezeichnet im Hotel Bayerischer Hof, taucht das Gespräch in die Stimmung in München ein und zeigt auf, was sie über die globale Sicherheit in diesem Jahr verrät. Vier Expert:innen analysieren die drängendsten Debatten der Konferenz – von den transatlantischen Beziehungen bis zu Europas sich wandelnden Verteidigungsprioritäten.

Auf dem Podium diskutieren der Chefredakteur und Senior Policy Fellow Jeremy Cliffe sowie die Senior Policy Fellows Ulrike Franke, Janka Oertel und Majda Ruge. Gemeinsam untersuchen sie, ob die transatlantische Partnerschaft eine neue Phase einläutet oder vor tieferen Spannungen steht. Ein zentraler Punkt sind die scharfen Äußerungen des US-Senators Marco Rubio auf der Konferenz, der europäische Staaten aufforderte, mehr Verantwortung für die konventionelle Verteidigung der NATO zu übernehmen, während die USA ihre Rolle zurückfahren. Rubio kritisierte zudem, was er als Europas "Klima-Kult", Massenmigrationspolitik und eine "Kultur der Schuld und Scham" bezeichnete.

Die Diskussion wendet sich Europas Reaktion zu, wo Führungspersönlichkeiten auf mehr strategische Autonomie drängen. Die Teilnehmer:innen bewerten, ob die Konferenz eher Einheit oder Zerklüftung unter den europäischen Staaten offenbart hat. Ein weiteres zentrales Thema ist der veränderte Ton gegenüber China, die Zukunft der NATO und die Regulierung von Technologien, während geopolitische Spannungen globale Bündnisse neu formen.

Auch der Auftritt von Wolodymyr Selenskyj zur Ukraine findet Beachtung – das Podium bewertet, wie sich seine Worte auf die übergreifenden Debatten der Konferenz auswirken. Die Expert:innen reflektieren, wie diese Momente die Sicherheitspolitik in den kommenden Monaten prägen könnten.

Die Folge fängt die umstrittensten und prägendsten Diskussionen der Münchner Sicherheitskonferenz ein: von Rubios Appell an die europäische Eigenständigkeit bis zu Selenskyjs dringendem Plädoyer für die Ukraine. Das Podium zeigt auf, wie die diesjährige Veranstaltung Verteidigungsstrategien und internationale Zusammenarbeit neu gestalten könnte. Die vollständige Diskussion ist jetzt in "Die Welt in 20 Minuten" verfügbar.