Münchner Sicherheitskonferenz startet mit Rekordbeteiligung und globalen Spitzenpolitikern
Lara BauerUS-Außenminister Marco Rubio reist zur Münchner Sicherheitskonferenz - Münchner Sicherheitskonferenz startet mit Rekordbeteiligung und globalen Spitzenpolitikern
Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) beginnt an diesem Freitag mit Rekordbeteiligung. Über 1.000 Teilnehmer aus rund 120 Ländern werden erwartet, darunter mehr als 60 Staats- und Regierungschefs. Die Veranstaltung bringt globale Führungspersönlichkeiten zusammen, um drängende Sicherheitsfragen in einer Zeit sich verschiebender geopolitischer Machtverhältnisse zu erörtern.
Bundeskanzler Friedrich Merz wird die Konferenz mit einer grundsätzlichen außenpolitischen Rede eröffnen – sein erster Auftritt bei der MSC seit Amtsantritt. An seiner Seite nehmen weitere deutsche Spitzenpolitiker teil: Außenminister Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius und Finanzminister Lars Klingbeil.
Die USA werden durch Außenminister Marco Rubio vertreten, der am Freitag eintreffen wird. Rubio betont, die Welt betrete eine neue geopolitische Phase, in der Staaten ihre strategischen Positionen überdenken müssten. Im Anschluss an die Konferenz plant er Besuche in Ungarn und der Slowakei, wo er sich mit den Trump-Verbündeten Viktor Orbán und Robert Fico treffen wird.
Zu den weiteren prominenten Gästen zählen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sowie der britische Premierminister Keir Starmer. Auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie Vertreter aus Polen, der iranischen Opposition und Venezuela werden an den Debatten teilnehmen.
Die Konferenz findet von Freitag bis Sonntag statt und widmet sich in verschiedenen Panels den Themen globale Sicherheit, Verteidigungskooperation und neue Bedrohungsszenarien.
Die 62. MSC versammelt eine beispiellose Zahl an Entscheidungsträgern, um zentrale Sicherheitsfragen zu behandeln. Die Ergebnisse und Beschlüsse des Treffens könnten die internationale Politik im kommenden Jahr prägen. Die Organisatoren erwarten konkrete Fortschritte in den Bereichen Verteidigungsstrategien und diplomatische Bündnisse.