Netanyahu-Gerüchte flammen auf: Ist der Premierminister noch am Leben?
Elias FrankeNetanyahu-Gerüchte flammen auf: Ist der Premierminister noch am Leben?
Gerüchte über den Gesundheitszustand und den Aufenthaltsort des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu verbreiten sich seit Tagen im Internet – ausgelöst durch ein kürzlich veröffentlichtes Video, das Spekulationen anheizte. Nutzer in sozialen Medien griffen dabei alte Behauptungen auf, Netanyahu sei bereits im März gestorben, und spannen Theorien von einem Double bis hin zum Einsatz künstlicher Intelligenz in seinen Auftritten.
Der jüngste Streit entbrannte, nachdem eine Umfrage von Tuomas Malinen, Professor an der Universität Helsinki, ungewöhnliche Details in Netanyahus neuestem Video aufgegriffen hatte. Zuschauer wiesen auf Veränderungen in seiner Sprechweise und seltsame Formulierungen hin, was Zweifel an seinem Zustand schürte.
Einige Nutzer vermuteten, er könnte bei einem Raketenangriff am 8. März ums Leben gekommen sein. Andere behaupteten, sein Privatjet sei in Berlin am Boden geblieben – beides ohne jeden Beleg. Selbst über den angeblichen Aufenthaltsort seiner Leiche wurde spekuliert, ohne dass es dafür Bestätigungen gäbe.
Trotz der Gerüchte bleibt Netanyahu in der Öffentlichkeit präsent. Erst am Sonntag kündigte er eine Ausweitung der Pufferzone im Südlibanon an. Einen Tag später lobte er die diplomatischen Bemühungen Donald Trumps und schwor zugleich, die Angriffe auf Israels Feinde fortzusetzen.
Weder aus Israel noch von Regierungsseite gab es bisher eine offizielle Stellungnahme zu den Spekulationen. Suchergebnisse zeigen keine Hinweise auf eine Reaktion der Behörden.
Früheren Berichten zufolge hatte Netanyahu Trump einst davon überzeugt, dass eine Militäroperation das iranische Regime stürzen könnte. Doch dieses frühere Ereignis steht in keinem direkten Zusammenhang mit den aktuellen Mutmaßungen.
Das Fehlen einer offiziellen Antwort befeuert die Gerüchte weiter. Während Netanyahus jüngste öffentliche Äußerungen den Online-Theorien widersprechen, bleiben diese unbelegt. Die Debatte hält an, da bislang keine handfesten Beweise die Behauptungen bestätigen oder widerlegen.






