Nordschwaben startet Großkampagne für mehr Sicherheit auf dem Fahrrad im Mai 2025
Philipp KochNordschwaben startet Großkampagne für mehr Sicherheit auf dem Fahrrad im Mai 2025
Mai 2025: Nordschwaben setzt mit Kampagne auf mehr Fahrradsicherheit
Im Mai 2025 richtete Nordschwaben den Fokus auf die Sicherheit von Radfahrenden – mit einer gezielten Aufklärungskampagne. Federführend war das Polizeipräsidium Schwaben Nord, das mit der Initiative Risiken für Radlerinnen und Radler in der gesamten Region verringern wollte. Dazu gehörten Öffentlichkeitsarbeit, Verkehrskontrollen sowie Bildungsprogramme in der Nähe von Schulen und Kindergärten.
Die einmonatige Aktion unter dem Motto "Denk mit" wurde gemeinsam mit der örtlichen Polizei und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) umgesetzt. Beamte richteten Informationsstände in Schul- und Kindergartenumgebungen ein, um Kindern Verkehrssicherheit näherzubringen. Ein Höhepunkt war der Verkehrspräventionstag am Freitag, dem 23. Mai 2025, in der Stadtgalerie, bei dem Best-Practice-Beispiele für sicheres Radfahren im Mittelpunkt standen.
Zudem führte die Polizei gezielte Kontrollen durch – mit Schwerpunkt auf Helmpflicht und korrekte Straßenbenutzung. Dabei wurden rund 1.300 Verstöße im Zusammenhang mit der Fahrradsicherheit festgestellt. Teil der Kampagne war auch der Erfahrungsbericht von Rosemarie W., die im März 2017 als Radfahrerin mit einem 38-Tonnen-Lkw kollidiert war und überlebte. Ihre Geschichte wurde in einem Video- und Podcast-Interview aufgegriffen, an dem auch ein damals beteiligter Polizeibeamter mitwirkte.
Die Initiative verlängerte sich bis Anfang Juni mit dem Programm "Kinder im Blick" am Dienstag, dem 3. Juni 2025. Hier traten Polizistinnen und Polizisten direkt mit jungen Verkehrsteilnehmenden in Dialog, festigten Sicherheitsbotschaften und überwachten die Einhaltung der Verkehrsregeln.
Die Kampagne endete mit gestiegener öffentlicher Aufmerksamkeit und konsequenterer Ahndung von Verstößen. Die 1.300 dokumentierten Vergehen unterstreichen sowohl den Handlungsbedarf als auch die Wirkung der Polizeikontrollen. Das Polizeipräsidium Schwaben Nord plant, auf diesen Erfolgen aufzubauen, um Radfahrende in der Region nachhaltig besser zu schützen.






