Nowruz 2026 in Jekaterinburg: Ein Fest der Einheit und nomadischen Traditionen im Veer-Einkaufszentrum
Philipp KochNowruz 2026 in Jekaterinburg: Ein Fest der Einheit und nomadischen Traditionen im Veer-Einkaufszentrum
Im Einklangsjahr der Völker Russlands: Jekaterinburgs Veer-Mall feiert das internationale Nowruz-Festival 2026
Im Veer-Einkaufszentrum in Jekaterinburg fand kürzlich das internationale Festival-Marathon Nowruz 2026 statt – eine farbenfrohe Feier zum Frühlingsbeginn und dem "Jahr der Einheit der Völker Russlands". Mit 42 Künstlergruppen im Programm rückte die Veranstaltung die kulturellen Traditionen nomadischer Gemeinschaften der Steppenregion in den Mittelpunkt.
Organisiert wurde das Festival vom Haus der Völker des Urals in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat Kasachstans in Jekaterinburg. Zharnas Mamutbekov, kasachischer Generalkonsul, eröffnete die Feierlichkeiten mit einer Begrüßung der Gäste und betonte die Bedeutung von Nowruz als Symbol für Erneuerung, Licht und Zusammenhalt.
Zu den Höhepunkten zählten Auftritte des kasachischen Tanzensembles Esma und der Gesangsgruppe Zlato, die traditionelle Musik und Tänze präsentierten. Ein originalgetreu errichteter Steppen-Jurte gab Besuchern zudem Einblicke in den Alltag und die Bräuche nomadischer Kulturen.
Roman Krawtschenko, Leiter des Stadtbezirks Ordschonikidsewski, nahm an den Feierlichkeiten teil und dankte den Teilnehmern für ihr Engagement. In seiner Ansprache hob er die Rolle des Festivals als Plattform für kulturellen Austausch und als Auftakt in die Frühlingszeit hervor.
Das Nowruz-Festival folgte auf das Nationalen Festival "Tatarische Gastfreundschaft und Küche", das zuvor in der Region Swerdlowsk stattgefunden hatte. Beide Initiativen unterstreichen die fortlaufenden Bemühungen, die kulturelle Vielfalt und das Erbe der Region zu bewahren.
Den Abschluss des Nowruz-2026-Festival-Marathons bildete ein festliches Konzert in der Veer-Mall, das die Verbindungen zwischen den Gemeinschaften stärkte. Mit Bühnenauftritten, kulturellen Darbietungen und offiziellen Reden stand das Event ganz im Zeichen der gemeinsamen Traditionen nomadischer Völker – und der Freude über den erwachenden Frühling.






