Nutella-Rabatt bei Lidl löst bundesweiten Ansturm und leere Regale aus
Lara BauerNutella-Rabatt bei Lidl löst bundesweiten Ansturm und leere Regale aus
Eine zeitlich begrenzte Rabattaktion auf Nutella bei Lidl löste diese Woche einen wahren Kaufrausch aus. Nachdem der Preis auf nur noch 1,88 Euro pro Glas gesunken war, stürmten Kunden die Filialen – viele gingen jedoch enttäuscht nach Hause, da die Regale innerhalb weniger Stunden leer gekauft waren.
Die Aktion lief vom 16. bis 22. März 2026 und lockte Scharen von Käufern in Lidl-Filialen in ganz Deutschland. Während einige Standorte ihre Bestände fast sofort ausverkauften, gab es in anderen noch später am Tag Ware zu kaufen. Da es keine klare Definition für "haushaltsübliche Mengen" gibt, variierten die Kaufbeschränkungen je nach Filiale – manche Kunden konnten so mehrere Gläser erwerben.
In den sozialen Medien mehrten sich schnell frustrierte Kommentare von denen, die leer ausgingen. Viele beklagten, wie rasant das Produkt verschwunden war – ähnlich wie bei früheren Vorfällen in anderen Supermärkten wie Aldi. Nutella stand bereits früher in der Kritik, etwa 2022, als die Zeitschrift Öko-Test dem Aufstrich wegen Qualitätsbedenken ein "mangelhaft" attestierte. Auch eine TV-Dokumentation hatte zuvor die Produktionsmethoden des Herstellers hinterfragt.
Offizielle Zahlen, wie viele Lidl-Filialen während der Aktion komplett ausverkauft waren, liegen nicht vor.
Der Rabatt löste eine enorme Nachfrage aus, sodass viele Kunden ohne Nutella nach Hause gingen. Lidls Regelung zu Kaufbeschränkungen bleibt flexibel, da der Begriff "haushaltsübliche Menge" Interpretationsspielraum lässt. Unterdessen ist ein weiteres Supermarktprodukt derzeit von Lieferengpässen betroffen.






