Oberasbach erhöht Hundesteuer ab 2026 – wer besonders zahlen muss
Oberasbach plant Erhöhung der Hundesteuer ab 2026, um Haushaltslücke zu schließen
Der Stadtrat von Oberasbach wird Ende November über neue Steuersätze abstimmen. Hundebesitzer könnten künftig monatlich statt wie bisher einmal jährlich belastet werden – eine Maßnahme, die für mehr Kostentransparenz sorgen soll.
Laut den Plänen steigt die Abgabe für den ersten Hund von derzeit 70 Euro auf 108 Euro pro Jahr. Für einen zweiten Hund wären künftig 144 Euro fällig (bisheriger Satz: 96 Euro), jeder weitere Hund würde mit 180 Euro veranschlagt. Besonders stark betroffen sind Halter gefährlicher Hunderassen: Hier soll die Steuer von 480 auf 600 Euro jährlich angehoben werden.
Zwei alternative Steuermodelle liegen zur Prüfung vor. Die Umstellung auf monatliche Zahlungen soll Bürgern die Kosten überschaubarer machen. Bei einer Zustimmung rechnet die Stadt mit Mehreinnahmen von rund 40.000 Euro pro Jahr.
Die endgültige Entscheidung trifft der Oberasbacher Stadtrat in seiner Sitzung am 24. November. Sollte der Plan angenommen werden, tritt die neue Steuerregelung 2026 in Kraft. Im Mittelpunkt stehen höhere Sätze für Mehrhundehaltung und als gefährlich eingestufte Rassen. Die Anpassung ist Teil der Bemühungen, den Haushalt ohne Kürzungen bei öffentlichen Leistungen auszugleichen.






