Oberpfälzer Gleichstellungsbeauftragte fordern mehr Chancengerechtigkeit im Alltag
Philipp KochOberpfälzer Gleichstellungsbeauftragte fordern mehr Chancengerechtigkeit im Alltag
Gleichstellungsbeauftragte aus der gesamten Oberpfalz trafen sich diese Woche zu ihrer Herbstsitzung. Gastgeberin war Silvia Siegler, die Kreisgleichstellungsbeauftragte; im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Stärkung von Chancengerechtigkeit im Alltag, in der Arbeitswelt und im Bildungsbereich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten Wege, um gleiche Behandlung in ihren Gemeinden konkret umzusetzen.
Landrätin Tanja Schweiger eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell für die Bedeutung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Sie betonte die Rolle der lokalen Gleichstellungsbeauftragten bei der Bekämpfung von Diskriminierung und der Förderung struktureller Veränderungen.
Eine Referentin aus Bayern gab Einblicke in die Arbeit der landesweiten Arbeitsgruppe für Gleichstellung. Thematisiert wurden unter anderem Aktualisierungen des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sowie gemeinsame Projekte zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit auf kommunaler Ebene.
Die Beauftragten beleuchteten zudem ihre Kernaufgaben, die von der Unterstützung Hilfesuchender bis zur Durchführung von Aufklärungskampagnen reichen. Ihre Arbeit umfasst den Aufbau von Netzwerken und die Bekämpfung struktureller Benachteiligungen in Bereichen wie Beschäftigung und Bildung.
Im Rahmen der Sitzung wurde eine neue Vernetzungsstelle vorgestellt, die kommunale Gleichstellungsbeauftragte in ganz Bayern miteinander verbinden soll. Die Teilnehmenden nutzten das Treffen, um Ideen auszutauschen, berufliche Kontakte zu vertiefen und künftige Kooperationen zu planen.
Die Herbsttagung unterstrich das Engagement der Beauftragten für Fairness und Diskriminierungsfreiheit in der Oberpfalz. Durch Wissensaustausch und abgestimmte Maßnahmen streben sie nachhaltige Fortschritte in der Gleichstellung an. Die neu eingerichtete Vernetzungsstelle wird künftig als zentrale Anlaufstelle für ihre laufende Arbeit dienen.






