30 December 2025, 08:01

Peißenberger Miners scheitern mit 3:6 gegen Königsbrunn und beenden Saison enttäuschend

Vier M"anner beim Eishockey auf einem Eisstadion, mit zwei in der Nähe des Tors und Zauns, Zuschauern auf Stühlen im Hintergrund und einer Treppe sichtbar.

Peißenberger Miners scheitern mit 3:6 gegen Königsbrunn und beenden Saison enttäuschend

Die Peißenberger Miners beendeten ihre Bayernliga-Saison mit einer 3:6-Niederlage gegen den EHC Königsbrunn. Die Niederlage bedeutete zugleich das Ende einer dreispieligen Siegesserie für das Team. Mangelnde Disziplin und verpasste Chancen erwiesen sich in einer von Strafen und Ballverlusten geprägten Partie als kostspielig.

Peißenberg startete zögerlich und hatte zunächst Mühe, Torchancen zu kreieren. Die erste echte Gelegenheit wurde von Königsbrunns Torhüter Xaver Nagel abgewehrt. Der schwache Beginn ermöglichte den Gastgebern, die Kontrolle zu übernehmen und bauten bis zur frühen zweiten Spielhälfte eine 2:0-Führung auf.

Die Miners reagierten prompt: Weiland Parrish verkürzte nur 30 Sekunden später auf 1:2. Anschließend nutzten sie ihren ersten Überzahlspielzug, als Filip Kriz Valentin Hörndl zum Ausgleichstreffer zum 2:2 auflegte. Marius Klein brachte Peißenberg kurz vor der Halbzeit mit einem flachen Schuss sogar mit 3:2 in Führung. Doch defensive Schwächen und Strafzeiten belasteten das Team. Dominik Ebentheuers grobes Foul an Stefan Rodrigues in der 26. Minute zog eine Strafe nach sich – insgesamt sammelte Peißenberg 39 Strafminuten. Zudem verpasste Ryan Murphy zwei Konterchancen, die die Führung hätten wiederherstellen können. Königsbrunn nutzte die Gelegenheiten gnadenlos: Tim Bullnheimer traf bei doppelter Überzahl zum 4:3 vor dem letzten Drittel. Trainer Markus Schröder kritisierte später die mangelnde Disziplin seiner Mannschaft und die zu viele Zeit in Unterzahl.

Die Niederlage besiegelte das Saisonende für Peißenberg, dessen Bilanz eine durchwachsene Spielzeit widerspiegelt. Königsbrunns effiziente Nutzung der Überzahlsituationen und die defensiven Fehler der Miners sicherten schließlich den 6:3-Erfolg. Nach dem enttäuschenden Saisonfinale blickt das Team nun auf die nächste Spielzeit voraus.