Pinguins vor Halbfinaleinzug – nach Stockstich-Eklat und gescheitertem Disziplinarantrag
Lara BauerPinguins vor Halbfinaleinzug – nach Stockstich-Eklat und gescheitertem Disziplinarantrag
Die Pinguins stehen nur einen Sieg vor dem Einzug ins Halbfinale, nachdem sie in der Best-of-Seven-Serie gegen Landshut mit 3:0 in Führung gegangen sind. Die Spannungen haben sich nach einem umstrittenen Stockstich-Vorfall im letzten Spiel verschärft, der zu einer Strafe und einem gescheiterten Disziplinarantrag führte.
Während des dritten Spiels kam es zu einem Stockstich, der mit einer Strafe auf dem Eis geahndet wurde. Landshut beantragte im Nachhinein disziplinarische Maßnahmen gegen den beteiligten Pinguins-Spieler. Der Disziplinarausschuss prüfte den Fall, lehnte jedoch weitere Sperren ab.
Der Antrag wurde als unzulässig nach DEL-Regel 42 sowie den einschlägigen Passagen des Disziplinarreglements und der Spielerlizenzvereinbarung abgewiesen. Auch eine zweite Untersuchung desselben Vorfalls ergab keine Gründe für zusätzliche Sanktionen. Landshut hat in der DEL2 oder anderen Ligen keine dokumentierte Vorgeschichte ähnlicher rechtlicher oder disziplinarischer Schritte.
Bei einem Stand von 3:0 für die Pinguins verspricht das vierte Spiel heute Abend eine hitzige Begegnung zu werden. Beide Teams gehen nach den jüngsten Auseinandersetzungen unter verstärkter Beobachtung in die Partie.
Die Pinguins können sich mit einem einzigen Sieg im anstehenden Spiel einen Platz im Halbfinale sichern. Da der Disziplinarantrag abgelehnt wurde, wird es keine weiteren Konsequenzen wegen des Stockstich-Vorfalls geben. Nun rückt das Geschehen auf dem Eis in den Fokus – während die Serie unter einer Wolke anhaltender Spannungen weitergeht.






