Poing gedenkt mit Menschenkette des Ukraine-Kriegs am vierten Jahrestag
Elias FrankePoing gedenkt mit Menschenkette des Ukraine-Kriegs am vierten Jahrestag
In Poing fand eine friedliche Kundgebung zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine statt. Rund fünfzig Menschen versammelten sich am örtlichen Sportzentrum, um eine Menschenkette in Form eines Friedenssymbols zu bilden. Die Veranstaltung ehrte die Opfer des Krieges und forderte ein Ende des Konflikts.
Organisiert wurde die Demonstration von der lokalen Aktivistengruppe Respekt@Poing. Unter den Teilnehmenden waren auch Poings parteiloser Bürgermeister Thomas Stark sowie die stellvertretende Landrätin Magdalena Förstl von der CSU. Beide schlossen sich der Menge an, um die symbolische Kette zu formen.
Während es in Deutschland bereits ähnliche Friedensinitiativen gab, existiert keine offizielle Übersicht aller solchen Veranstaltungen. In Berlin fand beispielsweise am 1. November eine Protestaktion gegen Atomwaffentests und eine weitere gegen die Wehrpflicht statt. Eine bundesweite Gesamterfassung aller Kundgebungen gibt es jedoch nicht.
Die Zusammenkunft in Poing vereinte lokale Verantwortungsträger und Bürgerinnen und Bürger in einer stillen, aber sichtbaren Geste der Solidarität. Das menschliche Friedenssymbol diente als Mahnmal für die anhaltenden Folgen des Krieges. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung zu einer weiteren Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des Konflikts anregt.






