RAPK entschuldigt sich für Störung beim revolutionären Maiaufmarsch 2023
Philipp KochRAPK entschuldigt sich für Störung beim revolutionären Maiaufmarsch 2023
Berliner Rap-Trio RAPK entschuldigt sich für Störung des revolutionären Maiaufmarsches 2023
Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat sich für die Unterbrechung des Revolutionären 1.-Mai-Aufmarsches während ihres Konzerts 2023 entschuldigt. Das Trio, bestehend aus Victor, Tariq und Gustav, veranstaltet jährlich eine Solidaritätskundgebung in Kreuzberg am 1. Mai. Ihre Musik spiegelt den Geist des Viertels wider – eine Mischung aus Alltagsleben, scharfer Gesellschaftskritik und Protestthemen.
Der Auftritt von RAPK 2023 fiel zeitlich mit der Demonstration zusammen und führte unbeabsichtigt zu Verzögerungen. Die Gruppe räumte später ihre Mitverantwortung für die Behinderung ein und bedauerte den Vorfall. Gleichzeitig betonten sie, dass ihre Musik Menschen verbinden und Protest verstärken solle – nicht blockieren.
Während des Konzerts versuchten die Künstler, Platz für die Demonstranten zu schaffen. Über Durchsagen und Instagram-Posts lenkten sie die Menge um und versuchten, die Marschroute freizuhalten. Trotz dieser Bemühungen kam es zu Rückschlägen bei der Demonstration.
Das Trio kündigte inzwischen Änderungen für künftige Veranstaltungen an. Künftig sollen ihre Konzerte räumlich getrennt vom Aufmarsch stattfinden, um Konflikte zu vermeiden. Dennoch bleiben sie überzeugt: Musik und Protest sollten sich gegenseitig inspirieren, nicht konkurrieren.
Tief in Kreuzberg verwurzelt, war das Schaffen von RAPK schon immer eng mit Aktivismus verbunden. Ihre Prägung durch den Stadtteil formt ihren Sound – eine Verbindung aus lokalen Geschichten und Aufrufen zu gesellschaftlichem Wandel.
Neben der Entschuldigung versprach die Gruppe, künftige Veranstaltungen besser zu planen. Das Konzert 2024 wird abseits der Marschroute stattfinden, um weitere Störungen zu verhindern. RAPK sieht ihre Musik weiterhin als Werkzeug für Solidarität und Protest in ihrer Community.






