Rätselhafter weißer Tempel auf Jeffrey Epsteins Insel entdeckt – dank Drohnenflügen
Philipp KochRätselhafter weißer Tempel auf Jeffrey Epsteins Insel entdeckt – dank Drohnenflügen
Auf dem ehemaligen Privatbesitz von Jeffrey Epstein ist ein rätselhafter, weiß gestrichener Tempel entdeckt worden – dank Drohnenaufnahmen eines YouTubers. Die Entdeckung kommt Jahre nach Epsteins Tod, während die Insel zwar inzwischen einen neuen Besitzer hat, aber weiterhin von Geheimnissen umwittert ist.
Im April 2023 drehte der US-amerikanische YouTuber Tyler Oliveira ein Video mit dem Titel "Ich habe mich auf Jeffrey Epsteins Insel eingeschlichen…" während eines waghalsigen Ausflugs zur Insel Little St. James. Mit Jetskis und einer Drohne näherte er sich der Insel, die unter dem aktuellen Besitzer Stephen Deckoff streng abgeschottet bleibt. Das im Mai 2023 hochgeladene Material erlangte kürzlich wieder Aufmerksamkeit im Zuge der anhaltenden Debatten über Epsteins Erbe.
Oliveira gelang es, unentdeckt an Land zu gehen, und erreichte den frisch weiß getünchten Tempel, bevor ihn die Sicherheit bemerkt hatte. Mit allen Aufnahmen im Gepäck konnte er fliehen. Die Aufnahmen zeigen zudem massive Sicherheitsvorkehrungen, darunter Störsender, die aktiviert wurden, sobald die Drohne bestimmte Zonen überflog.
Die einst Epstein gehörenden Inseln wurden 2023 für 60 Millionen Dollar an Deckoff verkauft, einen Milliardär, der dort ein Luxusressort plant. Bis 2026 gab es jedoch keine Berichte über Baubeginn. Die 2022 geschlossene Einigung zwischen Epsteins Nachlass und der Regierung der Amerikanischen Jungferninseln umfasste eine Zahlung von 105 Millionen Dollar sowie die Hälfte des Verkaufserlöses von Little St. James – ohne dass eine Schuld in den Vorwürfen des Menschenhandels eingeräumt wurde.
Die Inseln bleiben in Privatbesitz und sind durch strenge Zugangsbeschränkungen gesichert. Oliveiras Aufnahmen gewähren einen seltenen Einblick in das schwer bewachte Gelände, auf dem der weiße Tempel als unerklärliches Bauwerk steht. Das Video hat die öffentliche Neugier auf die Vergangenheit des Ortes und seine Zukunft unter neuer Führung wiederbelebt.






