18 April 2026, 22:02

Regensburg kämpft mit neuer Klimastrategie gegen die sommerliche Hitze

Eine Frau mit einem blauen und weißen gestreiften Hut entspannt am Rand eines Swimmingpools, während das Wasser um sie herum plätschert.

Regensburg kämpft mit neuer Klimastrategie gegen die sommerliche Hitze

Regensburg ergreift Maßnahmen, um Bewohner:innen bei steigenden Sommertemperaturen zu unterstützen

Die Stadt hat eine neue Klimaresilienz-Managerin ernannt und wirbt für Sicherheitsvorkehrungen bei extremer Hitze. Zudem werden Instrumente entwickelt, die den Menschen kühlere Orte in der Region aufzeigen.

Seit Juni 2025 ist Carina-Denise Lemke als Klimaresilienz-Managerin in Regensburg tätig. Zuvor arbeitete sie fünf Jahre lang beim Deutschen Wetterdienst, wo sie an einem frühzeitigen Hochwassermeldesystem für Europa mitwirkte. Nun konzentriert sie sich darauf, die Stadt auf Hitzewellen und andere klimabedingte Herausforderungen vorzubereiten.

Die Stadtbehörden raten den Bürger:innen, sich durch leichte Kleidung und den Verzicht auf anstrengende Aktivitäten während der heißesten Tageszeiten kühl zu halten. Durch Lüften in den Morgen- und Abendstunden lasse sich die Raumtemperatur in Wohnungen senken. Zudem wird empfohlen, Schattenplätze aufzusuchen, Sonnenschutz zu nutzen und offizielle Hitzewarnungen zu beachten.

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Wer Abkühlung sucht, findet in Regensburg Parks, Grünflächen und öffentliche Brunnen. Einkaufszentren, Badeseen und öffentliche Bäder bieten weitere Möglichkeiten, der Hitze zu entfliehen. Für Kinder stehen Spielplätze mit Wasserspielbereichen zur Verfügung. Eine interaktive Karte mit kühlen Orten – darunter auch Trinkwasserstationen – befindet sich derzeit in Entwicklung.

An einigen Abschnitten von Donau und Regen gelten weiterhin Badeverbote. Die Behörden warnen davor, in der Nähe von Häfen, Wehren und Schleusen ins Wasser zu gehen, da dort erhöhte Gefahren bestehen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Schwangere, Kleinkinder und Personen mit chronischen Erkrankungen. Die Bevölkerung wird daran erinnert, regelmäßig Wasser zu trinken – auch ohne Durstgefühl – und auf Alkohol, Kaffee sowie eiskalte Getränke zu verzichten.

Ziel der städtischen Initiativen ist es, hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu verringern und den Zugang zu kühlen Rückzugsorten zu verbessern. Lemkes Erfahrung und die neue interaktive Karte sollen den Bewohner:innen helfen, sich bei hohen Temperaturen sicherer und wohlzufühlen. Die Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, die Hitze-Schutzempfehlungen zu befolgen.

Quelle