08 March 2026, 00:02

Renk America sichert 57-Millionen-Dollar-Deal für US-Militärmotoren – doch die Aktie bleibt wackelig

Ein aufgeschlagenes Buch, das eine Schema der Versorgungsströme in den American Expeditionary Forces zeigt, auf einer flachen Oberfläche mit begleitendem Text und Diagrammen.

Renk America sichert 57-Millionen-Dollar-Deal für US-Militärmotoren – doch die Aktie bleibt wackelig

Renk America sichert Großauftrag für AVDS-1790-Motoren für das US-Militär

Renk America hat einen bedeutenden Vertrag zur Lieferung von AVDS-1790-Motoren an die US-Armee erhalten. Der im Januar 2026 mit der Defense Logistics Agency Weapons Support abgeschlossene Deal hat ein Volumen von 57 Millionen US-Dollar. Seitdem hat das Unternehmen jedoch keine weiteren langfristigen Vereinbarungen bekannt gegeben.

Der Auftrag fällt in eine Phase erhöhter Volatilität des Renk-Aktienkurses, der nach einem deutlichen Einbruch in der Vorwoche leicht erholt hat.

Die Bestellung über 57 Millionen Dollar dient der dringenden operativen Versorgung. Renk America arbeitete eng mit der US-Armee zusammen, um das Verfahren zu beschleunigen und eine schnellere Auslieferung der Motoren zu gewährleisten. Die Produktion soll nun Mitte 2027 beginnen.

Trotz gestiegener Umsätze und Gewinne im vierten Quartal 2025 war der Aktienkurs von Renk von 58,70 Euro auf 52,00 Euro gefallen – ein Rückgang, der den Wert fast 40 Prozent unter seinem Höchststand von 90,34 Euro in früheren Jahren liegen ließ. Am Freitag erholte sich der Kurs jedoch um 7,1 Prozent und schloss bei 55,71 Euro.

Unternehmensvertreter zeigen sich optimistisch für die Zukunft. Sie erwarten einen langfristigen Vertrag für die AVDS-1790-Motoren, der Renks Position als wichtiger Zulieferer des US-Militärs weiter stärken würde.

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Der 57-Millionen-Dollar-Auftrag markiert einen bedeutenden Schritt für Renk America, auch wenn bisher keine neuen langfristigen Verträge gefolgt sind. Die ersten Lieferungen sollen Mitte 2027 starten, während sich die Aktie nach den jüngsten Verlusten erholt. Die Ergebnisse künftiger Verhandlungen mit der US-Armee werden voraussichtlich die finanzielle Entwicklung des Unternehmens in den kommenden Jahren prägen.

Quelle