SC Riessersee steckt in der Krise: 1:6-Debakel gegen Selber Wölfe
Finn HerrmannSC Riessersee steckt in der Krise: 1:6-Debakel gegen Selber Wölfe
SC Riessersee kassiert nächste schwere Niederlage – 1:6 gegen die Selber Wölfe
Der SC Riessersee musste eine weitere deutliche Niederlage hinnehmen und unterlag den Selber Wölfen mit 1:6 – eine einseitige Partie, die bereits im ersten Drittel entschieden war. Der langsame Start der Mannschaft veranlasste Trainer Markus Jocher zu der Aussage, seine Spieler hätten beim Anpfiff noch "im Bus gesessen". Mit bereits drei Niederlagen im neuen Jahr steht das Team nun unter Druck, vor dem nächsten Spiel die Wende zu schaffen.
Das Auswärtsspiel in Selb begann desaströs für Riessersee: Zwei frühe Doppelschläge der Gastgeber setzten die Gäste schnell unter Druck. Dies erinnerte an den vorherigen Einbruch in Deggendorf, wo die Mannschaft zehn Gegentreffer kassiert hatte. Trainer Alexander Höller kritisierte die Passivität seiner Mannschaft und warf ihr vor, den Selber Wölfen auf dem Eis viel zu viel Raum gelassen zu haben.
Die Niederlage bestätigt einen besorgniserregenden Trend: Riessersee hat in nur drei Spielen 2026 bereits 18 Gegentore zugelassen – zehn in Deggendorf, zwei in Erding und nun sechs in Selb. Trotz jüngerer Siege gegen Passau, Bayreuth und Füssen wirft die mangelnde Konstanz Fragen nach den Playoff-Ambitionen auf. Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am Freitag, 9. Januar, im Heimspiel gegen die Bad Tölzer Löwen. Die Partie in der Olympia-Eis-Sport-Halle (Anpfiff 20 Uhr) wird entscheidend sein, um den dritten Tabellenplatz zu verteidigen.
Riessersee muss dringend die Defensive stabilisieren, um eine dritte Niederlage in Folge gegen die Konkurrenten zu vermeiden. Ein weiteres Scheitern würde die Frustration unter den Fans vertiefen und die Position in der Spitzengruppe gefährden. Die Reaktion der Mannschaft gegen die Bad Tölzer Löwen wird zeigen, ob sie an die früheren Leistungen anknüpfen kann.