SC Riessersee unterliegt Passau 2:5 in chaotischem Eishockey-Spiel
SC Riessersee verliert deutlich mit 2:5 gegen Passau in chaotischem Spiel
Das Team kämpfte über die gesamte Spielzeit mit Disziplinlosigkeit, defensiven Fehlern und einem ineffektiven Powerplay. Trainer Jocher bezeichnete die Leistung nach dem Spiel als "reines Chaos".
Die Probleme begannen früh: Riessersees Powerplay – mit einer ligweit zweitschwächsten Quote von nur 16 Prozent vor dem Spiel – brachte in 1:50 Überzahl lediglich drei Torwürfe zustande. Passau hingegen nutzte seine Chancen eiskalt und glich im zweiten Drittel durch Tobias Echtler in Überzahl aus.
Kostspielig wurden vor allem die Abwehrfehler. Jedes Tor der Gäste resultierte aus Fehlpositionierungen oder gescheiterten Puckbefreiungen der Riessersee-Spieler. Im Verlauf der Partie verschärfte sich die Lage weiter: Zwei weitere Unterzahlgegentore fielen, Puckduelle wurden verloren, und unnötige Strafen – darunter eine von Robin Soudek – steigerten die Frustration.
Personelle Ausfälle taten ihr Übriges: Charles Risk fehlte krankheitsbedingt in der Importspieler-Aufstellung, was die Mannschaft zusätzlich schwächte. Passau setzte seine Überzahlsituationen effizient um und traf dreimal im Powerplay, während Riessersee trotz gleicher Strafminuten (je zehn pro Team) keinen einzigen Treffer in Überzahl erzielte.
Die Niederlage offenbart klare Baustellen: Das Powerplay blieb harmlos, defensive Schnitzer und mangelnde Disziplin bescherte Passau einfache Torchancen. Jochers Kritik unterstrich eine Partie, in der für sein Team kaum etwas gelingen wollte.